Altenberger Künstlerin stellt im Maria-Josef-Hospital in Greven aus

Foto: privat

Greven

Greven. Das Maria-Josef-Hospital präsentiert in seiner Galerie großformatige Werke der Künstlerin Gerda Falke. Die Ausstellung „Unverwechselbar“ zeigt einen kleinen Ausschnitt ihrer Exponate und lädt Besucher zum eigenen Sehen und Wahrnehmen ein.

„Für mich ist Malerei Disput. Auf jede malerische Schicht setze ich eine neue, die alles infrage stellt und jeden Status komplett verändert“, erläutert die 53-jährige Künstlerin. In der aktuellen Ausstellung im Krankenhaus sind Arbeiten mit kraftvollen und abstrakten Farb- und Formkompositionen zu sehen. Die mit schwungvollen Pinselstrichen aufgetragenen Farbschichten vermischt Falke auch gerne mit Schriftzügen, Stoffen, Papieren oder Fotografien.

Ihr erklärtes Ziel sei das Schaffen freier malerischer Arbeiten, die realistische Assoziationen zulassen. „Meine Bilder lassen dem Betrachter ganz viel Spielraum zum eigenen Sehen und Wahrnehmen. Es entstehen äußerst komplexe malerische Gefüge und dadurch eine sehr eigene, individuelle Sprache und Bildwelt. Das macht diese Malerei so anziehend, vielschichtig und tief“, erklärt Falke. Die Ausstellung ist voraussichtlich bis Ende dieses Jahres – mit Rücksicht auf die Besuchszeiten – im Krankenhaus zu besichtigen.

Gerda Falke wurde 1964 in Büren geboren, lebt und arbeitet in Altenberge bei Münster.

Ihre künstlerische Ausbildung in Malerei und Zeichnung erhielt sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Müns­ter und an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Sie war Meisterschülerin von Bahram Hayou.
Studienaufenthalte führten sie nach Tansania, Spanien, Italien und New York. Seit 2006 setzt sie sich intensiv mit der eigenen malerischen Bildsprache auseinander. Falke ist Preisträgerin des Steinfurter KunstStart. Außerdem ist sie Mitglied bei „Bildwechsel“, dem Dachverband für Frauen, Medien und Kultur in Hamburg und beim Forum „Frauen u(U)nternehmen e.V.“ in Müns­ter. www.gerdafalke.de   

 
 
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