„Unser“ Haus im Hansaviertel

Gemeinsam freuen sich die Teams für Jugendarbeit und Integration auf die Eröffnung der Begegnungsstätte am kommenden Wochenende: Catja Hebben, Julia Schütte, Irmgard Hellmann de Manrique und Georg Dodt. Foto: Simone Friedrichs

Greven

Greven (sf). Als 2015 die Begegnungsstätte Hansaviertel an der Bismarckstraße 36 als Wohnraum für Flüchtlinge benötigt wurde, gab es von den Jugendlichen nicht etwa Meuterei – im Gegenteil: Sie organisierten spontan ein Willlkommensfest. Nun, da sich die Flüchtlingssituation entspannt hat, bekommt das Hansaviertel den beliebten Treffpunkt zurück.

Am kommenden Wochenende wird die umgebaute Begegnungsstätte eröffnet: Am Samstag steigt das Konzert von Eko Fresh, der vom Engagement der Grevener Kids so begeistert war, dass er sofort den Auftritt zusagte. Das Rap-Duo „Die Denkaz“ aus Ibbenbüren konnte für Vorprogramm gewonnen werden. 

Es gibt übrigens sogar noch Karten im Vorverkauf für 21 Euro bei Greven Marketing, Alte Münsterstraße 23, oder vielleicht sogar noch an der Abendkasse für 25 Euro.

Am Sonntag ab 14 Uhr können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die neuen Räume ins Visier nehmen, denn dann wird zum Eröffnungsfest eingeladen. „Wir haben die Räume noch nicht eingerichtet. Das soll mit den verschiedenene Nutzergruppen in einem lebendigen Miteinander geschehen“, erklären Georg Dodt und Catja Hebben vom Team Jugendarbeit. Mit im Boot ist natürlich auch das Team Integration der Stadt Greven. Schon seit einigen Wochen findet in dem Gebäude ein erstes Kooperationsprojekt der beiden Teams statt: Ein Theaterprojekt mit allen Kulturen und Generationen. Die Besucher am Sonntag dürfen gespannt auf das Ergebnis sein.

Flexibel, vielseitig, freundlich und modern

Des Weiteren wird es ein buntes Programm geben, das die verschiedenen Nutzergruppen organisiert haben – mit Buffet und Getränken, Musik und Unterhaltung. Beteiligt sind zum Beispiel die AWO, der Russische Chor „Harmonie“, die Schachfreunde Greven 1948, die Flüchtlingshilfe der Pfarrgemeinde St. Martinus und natürlich viele Kinder- und Jugendgruppen.
In der Begegnungsstätte werden wieder zwei Cliquenräume entstehen, es gibt die Musikbox für das Tonstudio, einen Bandraum, einen Computerraum, das Foyer für Konzerte und Präsentationen und viele weitere Zimmer, sinnbringend getrennt oder flexibel kombinierbar, sodass hier wieder ein vielfältiges und buntes Miteinander entstehen kann.

Das Koordinationsteam Integration wird in Zukunft offene Sprechstunden anbieten, es gibt Lernunterstützung und Hausaufgabenbetreuung und natürlich das Jugendcafé sowie Angebote für die Nachbarschaft, Bingo und Seniorenfrühstück. „Wir werden einige Treffs und Projekte anbieten, um dann flexibel und bedarfsgerecht planen zu können“, betont Irmgard Hellmann de Manrique vom Team Integration.
Der Umbau wurde übrigens gefördert aus Mitteln des Sonderprogramms „Hilfe im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr“.
„Jetzt muss hier noch wieder Leben einziehen. Und darauf freuen wir uns!“

Diese Clique hat „ihren“ Raum schon bezogen und hier das Eko Fresh-Konzert geplant. Foto: Stadt Greven

 
 
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