Da lachten die Lachgesichter

So gut wie selbstständig leben die zehn jungen Menschen in ihrer Mettinger Wohngruppe. Foto: privat

Ibbenbüren

Mettingen. Das gab ein großes „Hallo“, als Anja Karliczek (CDU-Bundestagsabgeordnete) mit den stellvertretenden Landräten Bernhard Hembrock und Gisela Kösters zum zweiten Mal zu Besuch kamen – und gleich eine große Ladung Eis mitgebracht hatte.

Bei der offiziellen Einweihungsfeier im Werner-Meyknecht-Haus im Oktober letzten Jahres gab es den offiziellen Startschuss für die Wohngruppe zehn junger Menschen mit Behinderungen, die nun mit Hilfe des ambulant unterstützten Wohnens des DRK nahezu selbstständig an der Nierenburger Straße wohnen.

Gut eingelebt haben sich die 20- bis 25-jährigen jungen Menschen in Mettingen, konnten sich die CDU-Politiker überzeugen. Der Tagesablauf habe sich eingespielt, wurde ihnen berichtet: „Morgens um 5.30 Uhr beginnt unser Tag. Um 7 Uhr werden wir abgeholt, um zur Arbeit in die Werkstätten zu fahren“, erklärte eine Bewohnerin beim Austausch an der Kaffeetafel.

Hausarbeit gibt es auch, war auf einem Plan in der Küche zu sehen.

Bildlich war auf einem Kalender dargestellt, wer den Tischdienst hat und wer dran ist, den Müll rauszubringen. „Eigentlich alles wie in jeder anderen Wohngemeinschaft auch,“ stellte Anja Karliczek fest. Diskussionen unter Mitbewohnern? – Ja, die gebe es auch manchmal, gaben die jungen Menschen mit Behinderungen zu, aber über Probleme könnten sie immer gut reden.

Nach Hause? – Nein, auch wenn sie manchmal Heimweh hätten. Ganz nach Hause zurück wollten sie nicht mehr, stellten sie zufrieden fest.

 
 
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