Neues Angebot für nachbarschaftliche Hilfe

Das engagierte Team von „Repair Mobil“ bietet ab 11. Dezember nachbarschaftliche Hilfe im Haushalt an. Foto: privat

Ibbenbüren

Ibbenbüren. Die Familienbildungsstätte und das Mehrgenerationenhaus Ibbenbüren erweitern ab Dezember das Angebot des „Repair-Cafés“ um eine mobile Variante. Ehrenamtliche Mitarbeiter übernehmen in ganz Ibbenbüren Kleinstreparaturen im Haushalt.

Wer allein lebt und nicht auf ein soziales Umfeld zurückgreifen kann, kann oftmals Schäden an wackelnden Stühlen, klemmenden Türen oder verstopften Abflüssen nicht selbst beheben. All dies gehört zum Spektrum der Männer und Frauen von „Repair Mobil“, die auch kaputte Glühlampen auswechseln. Dabei verstehen sie sich nicht als Konkurrenz zum örtlichen Handwerk, denn sie übernehmen keine Reparaturen, die in die Hände von Fachleuten gehören oder regelmäßig wiederkehren.

Es soll ein weiterer Mosaikstein geschaffen werden, um das Leben in häuslicher Umgebung für ältere und behinderte Menschen oder Alleinerziehende zu erleichtern. 

Für „Repair Mobil“ machen sich das Organisationsteam Berthold Vorbrink, Felix-Lütke-Sundrup, Norbert Witzke und Rudi Wielage sowie Personen mit handwerklichem Geschick stark, die vor Ort ehrenamtlich die Reparaturen erledigen. Dachorganisation des Projektes ist das Mehrgenerationenhaus, Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer hat die Schirmherrschaft übernommen.

Mit im Boot sind unter anderem der Sozialdienst Katholischer Frauen, die ZwIbb-Initiative und der Seniorenbeirat. Die Dienstleistungen werden unabhängig von Konfession und Nationalität vor allem für Mitbürger erbracht, die auf Hilfe angewiesen sind und diese anderweitig nicht finden. Sie können sich zur Auftragsannahme unter der Rufnummer 05451 / 9644-11 an die Familienbildungsstätte wenden. Das Angebot startet am Montag, den 11. Dezember. Die Gruppe verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und sucht Mitstreiter aller Altersklassen, die sich

in den Bereichen Holz undInstallation fit fühlen.

 
 
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