Ein Zeichen gegen Mobbing setzen

Gebannt hörten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Ausführungen Carsten Stahls zu. Fotos: Tholl

Ibbenbüren

Ibbenbüren (at). Er spricht mit den Schülern über ein Thema, welches vielerorts totgeschwiegen wird: Carsten Stahl besuchte am Montag die Kaufmännischen Schulen, um das Thema „Mobbing“ in den Vordergrund zu stellen.

Rund 200 Schüler ab 16 Jahre und Lehrkräfte erfuhren, dass sich jeden zweiten Tag ein Jugendlicher in Deutschland umbringt, weil er Opfer von Mobbing geworden ist. Deutliche Worte spricht Carsten Stahl – der vielen noch aus dem Fernsehen bekannt ist: „Jeder von euch hat es schon einmal erlebt, viele von euch haben es schon einmal selbst getan und viele von euch haben weggeschaut, als jemand gemobbt wurde!“ Schulleiterin Ute Berkemeier freute sich, dass Carsten Stahl auf Einladung von Christian Dankbar den Weg in die Kaufmännischen Schulen gefunden hat:

„Als Lehrer bekommen wir Mobbing nur selten mit, es wird ja nicht direkt vor dem Lehrerzimmer gemobbt. Und was via WhatsApp oder in den sozialen Medien geschieht, bekommen wir ja nicht mit.“ Bleibt zu hoffen, dass der Vortrag, der innerhalb kürzester Zeit alle Schüler fesselte, auch in Zukunft fruchtet und so in den Kaufmännischen Schulen ein Grundstein gegen Mobbing gelegt wurde.

Wer mehr über das „Camp Stahl“ und die Kampagne gegen Mobbing erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.camp-stahl.de  informieren.

 
 
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