Tag der offenen Tür im Adipositaszentrum

Am kommenden Samstag (13. Januar) wird passend zum 10. Jubiläum des Adipositaszentrums Ibbenbüren im St. Elisabeth Krankenhaus die Fotoausstellung „Schwere[s]los“ (Foto) im Rahmen eines Tages der offenen Tür eröffnet. Der Begrüßung um 10 Uhr schließen sich Vorträge rund um das massive Übergewicht von 11 bis 12.30 Uhr an. Ab 14 Uhr findet zudem ein Treffen der behandelten Patienten der letzten 15 Jahre statt. Die Ausstellung „schwere[s]los“ klärt über krankhaftes Übergewicht auf und soll verbreitete Vorurteile aus dem Weg räumen. Sie ist Teil der bundesweiten Aufklärungskampagne von DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical zu krankhaftem Übergewicht. Die Ausstellung im St. Elisabeth Klinikum ist bis zum 19. Januar zu besichtigen.Foto: Veranstalter

Ibbenbüren

Ibbenbüren. Am Samstag (13. Januar) lädt das Interdisziplinäre Adipositaszentrum am Klinikum Ibbenbüren ein zum Tag der offenen Tür: Von 10 bis 14 Uhr können sich Betroffene, Angehörige und alle Interessierten über die Erkrankung Adipositas (Fettleibigkeit) informieren und über die Behandlungsmöglichkeiten.

„Wir hoffen, dass sich auch Menschen angesprochen fühlen, die aus Unwissenheit bisher die Vorurteile gegen dicke Menschen teilen – dann würden wir direkt etwas für die Betroffenen erreichen“, so Dr. Clemens Knappmann, Leiter des Adipositaszentrums.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Klinikums Ibbenbüren Nikolas Kelly folgen vier Kurzvorträge: Dr. med. Birgit Schilling-Maßmann, Allgemein- und Ernährungsmedizinerin, gibt Antworten auf die Frage: „Was ist Adipositas und wie kann man sie behandeln?“ Dr. med. Christoph Theiling, Oberarzt am Fachbereich Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LWL-Klinik Lengerich spricht über „Psychosomatische Aspekte der Adipositas“.

Dr. med. Clemens Knappmann erläutert „Die operative Behandlung der Adipositas“. Und Gudrun Heinrich, Diätassistentin und Diabetesberaterin am Klinikum Ibbenbüren hat das Thema „Richtiges Essen rund um die Adipositas-OP“. Die anschließende Diskussion eingerechnet, wird jeder Vortrag rund 30 Minuten beanspruchen. Informationen zur Therapie gibt es an den Infoständen der medizinischen Unternehmen.

Auch die Selbsthilfegruppe Adipositas Ibbenbüren beantwortet Fragen. Außerdem können alle Besucher die parallel laufende Fotokunst-Ausstellung „schwere(s)los“ anschauen, die das Thema Adipositas aus ganz unterschiedlichen Perspektiven von jungen Fotokünstlern interpretiert.

 
 
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