Hilferuf von Klosterschwestern

Auch einen Kindergarten betreiben die Schwestern der Mägde St. Mariens aus Krysovyci. Foto: privat

Rheine

Rheine. „Obwohl alle Bittsteller in Osteuropa von uns über unsere endgültige Entscheidung der Einstellung humanitärer Hilfslieferungen informiert wurden, erreichte uns am 29. Oktober eine E-Mail der Klosterschwestern der Mägde Mariens aus Krysovyci, in dem wir um finanzielle Unterstützung dringend erforderlicher Finanzierungsverpflichtungen von caritativen und sozialen Aufgaben des Klosters und zur Unterstützung der verarm­ten Bevölkerung in der Ukraine gebeten wurden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins für Osteuropahilfe.

Die Schwestern in Krysovyci arbeiten bereits seit Pfingsten 2001 im sozialen Umfeld der besonders bedürftigen Mitmenschen der Region von Mostiska. Sie betreiben im Kloster einen eigenen Kindergarten für 38 Kinder in zwei Gruppen. Die gesamte Kindergartenerstausstattung wie Möbel für die Spiel-, Ess- und Schlafräume sowie die Beschaffung der Gartenspielgeräte wurden vom Missionsausschuss der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist aus Mesum finanziert.

Des Weiteren unterhalten die vier Klosterschwestern eine Suppenküche und eine Kleiderkammer für die vielen anklopfenden Bittsteller. Außerdem ist im Kloster eine kostenfreie medizinische Ambulanz eingerichtet. Nachmittags werden von der Krankenschwes­ter des Klosters erforderliche Hausbesuche bei den nicht transportfähigen Patienten durchgeführt. Alle zwei Monate werden im Kloster Wochenendexerzitien und Einkehrtage für Jugendliche aus der gesamten Ukraine durchgeführt, bei denen die Verpflegung für die Jugendlichen in der Regel kostenfrei ist.

Die Mitglieder des Vereins für Osteuropahilfe St. Marien-Eschendorf haben dieses Kloster in der Ukraine nicht nur erstmöbliert, sondern die soziale Arbeit der Schwestern seit Anbeginn materiell und auch finanziell unterstützt. „Das Kloster der Mägde Mariens in Krysovyci diente uns stets als Unterkunft und als sicherer Ausgangspunkt für all unsere umfangreichen Projektdurchführungen in der Ukraine in den zurückliegenden 18 Jahren.

Wir würden uns freuen, wenn wir auf diesem Weg noch Spender und Sponsoren finden könnten, die mit einem finanziellen Beitrag den Schwestern bei der Bewältigung ihrer derzeitigen finanziellen Sorgen helfen würden. Unsere Dauerspendenkonten stehen für Überweisungen noch bis zum 15. Dezember zur Verfügung. Eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt geht jedem Spender rechtzeitig zu“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Spendenkonten:

VR-Bank Kreis Steinfurt, BIC: GENODEM1SEE, IBAN:
DE29403619067829000100 oder

Stadtsparkasse Rheine, BIC: WELADED1RHN, IBAN:
DE75403500050005001276

 
 
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