„Frühstück bei Tiffany“

Szenenbild. Foto: Martin Büttner, Burghofbühne Dinslaken

Rheine

Rheine. Tatsächlich bestand das legendäre „Frühstück bei Tiffany“ nur aus einem Kaffee in einem Pappbecher und einem Croissant aus einer Papiertüte. Veredelt wurde das karge Mahl jedoch dadurch, dass es vor den Auslagen des Edeljuweliers Tiffany in New York eingenommen wurde.

Holly Golightly ist zwar völlig pleite, doch sie schlägt sich aber tapfer und mit viel Charme und Einfallsreichtum durch das Leben an New Yorks Upper East Side. Keinen ihrer Verehrer lässt Holly allzu nah an sich heran und trotzdem lassen sie sich noch bereitwillig von ihr ausnehmen. Jedes Mal, wenn sie unter dem „roten Elend“ leidet, zieht es sie zu Tiffany, dem berühmten Juweliergeschäft an der Fifth Avenue, denn nur dort fühlt sie sich wirklich wohl.

Holly hatte eine schwere Kindheit; schon im Alter von 14 Jahren war sie verheiratet. Jetzt, als Erwachsene, plant sie, den „Big Apple“ zu verlassen und in Brasilien ihren reichen Verlobten zu heiraten. Ein verstörender Brief erreicht sie: Ihr Bruder Fred ist im Militärdienst ums Leben gekommen.

Völlig verzweifelt zerstört Holly daraufhin ihre Wohnung. Außerdem wird sie auch noch verdächtigt, für einen Mafia-Boss gearbeitet zu haben, dem sie zuvor regelmäßig gegen Bezahlung im Gefängnis „Sing Sing“ einen Besuch abgestattet hatte. Deshalb wird sie sogar kurzzeitig verhaftet. Das führt dazu, dass ihr Verlobter die Hochzeit in Brasilien absagt. Trotz allem hält Holly ihr Vorhaben, nach Südamerika zu gehen, aufrecht...

Der Roman von Truman Capote erschien 1958. 1961 folgte die Verfilmung mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle der Holly. Die Burghofbühne Dinslaken gastiert Dienstag (13. Februar) um 19.30 Uhr mit einer Theaterfassung des Filmes in der Stadthalle. Karten gibt es beim Kulturservice und in der Stadtbibliothek.

 
 
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