Stadt Rheine kaufte Hertie- und Mensing-Grundstücke

Das Bild zeigt (v.r.) Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, den Ersten Beigeordneten und Kämmerer Mathias Krümpel, Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Michael Bremen und Henning Viehoff vom Grundstückmanagement der Stadtverwaltung. Foto: Stadtpressestelle Rheine

Überregional

Rheine. Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann unterzeichnete in Anwesenheit des Stadtkämmerers und Ersten Beigeordneten Mathias Krümpel sowie Henning Viehoff vom Grundstücksmanagement der Stadtverwaltung am 12. Juli bei einem Notartermin in Düsseldorf die Kaufverträge für das Hertie- und das Mensing-Grundstück.

Dr. Lüttmann ist sich sicher, dass der Strategiewechsel der Stadt in Richtung Eigenerwerb der richtige Weg ist: „Jetzt haben wir als Stadt das Heft in der Hand und wir sind zuversichtlich, dass das anschließende Bieterverfahren zu einem guten Ergebnis führen wird. Wichtig war auch, dass der Rat Ende Dezember diesen Weg durch einen einstimmigen Beschluss geebnet hat“, betont er.

Nach erfolgter Vertragsbeurkundung geht es jetzt darum, die im Kaufvertrag enthaltenen Bedingungen durch die Käufer- und Verkäuferseite abzuarbeiten, damit die Stadt auch Eigentümerin wird und im Grundbuch steht. Das kann noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Die Vertragsparteien sind aber sehr zuversichtlich, dass die vertraglich vereinbarten Bedingungen in absehbarer Zeit erfüllt werden. Dr. Lüttmann zeigte sich hocherfreut über die Vertragsunterzeichnung. Auch wenn bis zum Eigentumsübergang noch weitere Voraussetzungen zu erfüllen seien, könne mit dem Abschluss des Kaufvertrages von einem „Meilenstein in der Revitalisierung der Hertie- und Mensingflächen“ gesprochen werden.

Nach Abschluss der Kaufverträge werden die Vorbereitungen zur Durchführung des Inves­torenwettbewerbs für die Hertie-Flächen gemeinsam von Stadtverwaltung und EWG vorangetrieben: Zur Ermittlung der städtebaulichen Rahmenbedingungen wird ein Konzept beauftragt, das unter anderem grobe Vorgaben wie Geschosshöhen, überbaubare Flächen, Einbindung in die Umgebungsbebauung, verkehrliche Erschließung und Wegebeziehungen untersucht. Diese werden in die Konzeptbeschreibung des Investorenwettbewerbs einfließen, der ab Dezember 2017 durchgeführt werden soll. Des Weiteren werden Abbruch- und Entsorgungskosten ermittelt.

Im Jahr 2018 wird dann der Investorenwettbewerb in Form eines so genannten „strukturierten Bieterverfahrens“ durchgeführt und die weiteren Planungsleistungen für den Umbau der ehemaligen Mensingflächen für eine Nutzung durch die Stadtverwaltung beauftragt.

Ziel ist es, dass nach gemeinsamer Vorbereitung von Stadtverwaltung und EWG spätestens Ende des nächsten Jahres der Rat entscheiden kann, wer der Gewinner des Bieterverfahrens ist und das beste Konzept hat.

Auch auf Nachfrage der „Wir in...“ hat die Stadt Rheine den Kaufpreis der Grundstücke übrigens nicht genannt.

 
 
Werbung