Judith Finke erhält DFB Zertifikat

Judith Finke (2.v.r.) mit Hannelore Ratzeburg (l.), Gisela Hinnemann und Dr. Stephan Osnabrügge (r.). Foto: gettyimages

Fußball

Steinfurt./ Frankfurt. Zur Fachtagung „Frauen in Verbandsgremien“ hatte der DFB 24 Mentees, ihre Mentorinnen und Mentoren sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus den Landesverbänden in die Verbandszentrale nach Frankfurt am Main eingeladen.

Unter ihnen auch Judith Finke, langjährige Fußballerin beim SC Preußen Borghorst und beim Bundesligisten FFC Heike Rheine, heute als B-Lizenz-Inhaberin in der Talentförderung/Talentsichtung im Einsatz und Mutter von drei Kindern.

Judith Finke war eine von 150 Bewerberinnen im Sommer 2016 und wurde als Vertreterin des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen für diese DFB-Premiere ausgewählt. In einer feierlichen Abschlussveranstaltung erhielt Judith Finke nun vom DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg ihr Zertifikat. Natürlich war ihre Mentorin, Gisela Hinnemann, Vizepräsidentin des Landessportbundes NRW, bei der Übergabe auch mit von der Partie.

Diese Veranstaltung war ein erfolgreicher Abschluss des DFB-Leadership-Programms für Frauen im Fußball. In diesem Rahmen absolvierten die Teilnehmerinnen seit Oktober 2016 insgesamt drei Module zu den Themen „Selbstmanagement“, „Kommunikation“ und „Veränderungsmanagement“.

Durchgeführt und begleitet wurde das DFB-Programm von der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbunds. Das DFB-Leadership-Programm für Frauen im Fußball trägt auch im FLVW erste Früchte: So startet am 13. Oktober das FLVW-Leadership-Programm mit 15 Teilnehmerinnen in Kaiserau. Das Finale mit der Zertifikat-Übergabe ist hier kurz vor den Sommerferien im Juli 2018.

Auch der Fußballkreis Steinfurt um Hans-Dieter Schnippe unterstützt diese Entwicklung und hat Judith Finke für Aufgaben der „Qualifizierung und Vereinsentwicklung“ im Kreisvorstand vorgesehen. Hannelore Ratzeburg glaubt: „Wir haben hier einen Stein ins Rollen gebracht, und ich hoffe, dass die Frauen diese positive Stimmung mit in die Landesverbände tragen.“

Judith Finke ergänzt: „Wichtig war hier neben dem fachlichen Input vor allem der Blick über den Tellerrand hinaus und das bundesweite Netzwerken mit den Teilnehmerinnen der 21 Landesverbände.“

 
 
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