Marktanteil von Wärmepumpen steigt

Stadtwerke-Vertriebsleiter Marcus Rüdiger. Foto: Stadtwerke

Bauen & Wohnen

Tecklenburger Land. Der Einsatz von Wärmepumpen in Wohngebäuden steigt in Deutschland.

 

Das belegen aktuelle Statistiken des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die Stadtwerke Tecklenburger Land reagieren auf diesen Trend und haben einen speziellen Wärmepumpentarif in ihr Portfolio aufgenommen. „Noch vor zehn Jahren spielten Wärmepumpen beim Thema Heizen fast keine Rolle. Heute sehen viele Bauherren eine echte Alternative in diesem Heizsys­tem“, sagt Stadtwerke-Vertriebsleiter Marcus Rüdiger.

Das liegt nicht zuletzt an der Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum 1. Januar 2016. Die EnEV schreibt einen erhöhten Ener­gie-Standard für Neubauten vor. Der vorgegebene Primärenergiebedarf von neuen Immobilien wurde weiter abgesenkt, die Auflagen zum Wärmeschutz der Gebäudehülle weiter verschärft. „Vor diesem Hintergrund entscheiden sich immer mehr Bauherren für den Einsatz von Wärmepumpen“, sagt Marcus Rüdiger. „Mit unseren speziellen Tarifen für den Betrieb von Wärmepumpen kommen wir diesem Trend entgegen“, so der Vertriebsleiter.

Deutschlandweit machen nach einer Statistik des BDEW Wärmepumpen inzwischen 1,5 Prozent der Heizsysteme aus. Auch der Anteil von Heizsystemen mit Gas ist weiter gestiegen, und zwar von 39,6 Prozent im Jahr 1995 auf 49,3 Prozent im Jahr 2014. Die Bedeutung von Heizöl ging im selben Zeitraum hingegen um rund zwölf Prozentpunkte zurück. Heute arbeiten nur noch rund ein Viertel aller Heizsysteme mit Heizöl.

Die Stadtwerke Tecklenburger Land bieten den Strom für Wärmepumpen in zwei Ausführungen an. Hausbesitzer können zwischen einem Standard- und einem Ökostrom-Tarif wählen.

„Wer sich für den Einsatz von Wärmepumpentechnik entscheidet, tut auf jeden Fall etwas für den Umweltschutz“, sagt Marcus Rüdiger. So beträgt der CO2-Ausstoß von Wärmepumpen in Deutschland umgerechnet rund 600 Kilogramm pro Kilowattstunde. Bei Braunkohle sind es 6.928 Kilogramm, bei Heizöl 2.792 Kilogramm, so das Statistik-Portal Statista. Unterm Strich können Hausbesitzer dank der innovativen Wärmepumpentechnik bares Geld sparen. Marcus Rüdiger: „Das ist Umweltschutz, der sich rechnet.“

 
 
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