Größte konfessionelle Krankenhausgruppe Deutschlands

„Innovativ und traditionsbewusst zu sein, gehört bei uns zusammen“, sagt Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der Franziskus-Stiftung. Foto: privat

Wirtschaft

Greven/Münster. Gemeinsam mit ihren Einrichtungen blickt die Franziskus-Stiftung auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück: Die in Müns­ter ansässige katholische Hospitalgruppe umfasste im Berichtsjahr 14 Krankenhäuser in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen, darunter das Maria Josef-Hospital in Greven.

Im Maria Josef-Hospital waren es 22.217 Patienten im Jahr 2016 und 21.751 Patienten im Jahr 2015. Weiter gestiegen ist auch die Zahl der Mitarbeiter: In den Krankenhäusern, den Behinderten- und Senioreneinrichtungen sowie den Dienstleistungsgesellschaften der Franziskus-Stiftung waren 2016 insgesamt 11.261 Beschäftigte tätig, genau 354 mehr als im Jahr 2015. Das Maria Josef-Hospital zählte 2016 insgesamt 432 Mitarbeiter, 2015 waren es 428. Der Gesamtumsatz der Franziskus-Stiftung stieg nach Konsolidierung um 60 Millionen Euro auf 797 Millionen Euro im Jahr 2016.

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hat erneut Ärzte und Kliniken der Franziskus-Stiftung empfohlen. Das St. Franziskus-Hospital Münster und das St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank werden dort zu den besten Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens gezählt. Im Projekt „Christlichkeit im Krankenhaus“ hat die Stiftung ein System von Indikatoren entwickelt, die den Umsetzungsgrad des christlichen Profils „messbar“ machen.

„Innovativ und traditionsbewusst“ – so heißt der Titel des Jahresberichtes der Franziskus-Stiftung. „Mit neuen, zukunftsweisenden Konzepten in Medizin und Pflege, die wir teils selbst entwickelt haben und die wir strukturiert umsetzen, stehen wir für höchste Kompetenz in der Patientenversorgung“, hebt Dr. Klaus Goedereis hervor, Vorstandsvorsitzender der Franziskus-Stiftung. Die christlich-franziskanischen Wertebasis sei dabei ein wesentlicher motivierender Faktor und eine Quelle der Inspiration.

Im Jahresbericht finden sich dafür zahlreiche Beispiele aus Angeboten und Tätigkeitsfeldern der Franziskus-Stiftung. Innovativ ist beispielsweise, eine neue Operationsmethode bei Mast- und Enddarmkrebs anzuwenden, bei der auf einen künstlichen Darmausgang verzichtet werden kann. Oder große Stationen in kleine Leitungsbereiche zu gliedern und mit dieser Struktur die Versorgungsqualität der Patientenbetreuung und die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern. Im Berichtsjahr haben die Einrichtungen der Stiftung zudem wiederum umfangreiche Ausbildungsleistungen erbracht und jungen Menschen Berufsausbildungen mit guten Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

Der Jahresbericht liefert zudem zahlreiche Informationen, Zahlen und Daten zur Lage der Stiftung und zur Entwicklung der unterschiedlichen Einrichtungen des Verbundes. Selbstverständlich liegt er als gedruckte Broschüre vor und steht ebenso zum Herunterladen auf der Website der Franziskus-Stiftung www.st-franziskus-stiftung.de  zur Verfügung.

 
 
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