Umsatzsteigerung bei Schmitz Cargobull

Der Schmitz Cargobull-Vorstand (v.l.) Andreas Klein (Chief Operation Officer, Boris Billich (Chief Sales Officer), Andreas Schmitz (Chief Executive Officer), Andreas Busacker (Chief Financial Officer), Roland Klement (Chief Technical Officer). Foto: Schmitz Cargobull

Wirtschaft

Altenberge / Horstmar. Marktführer Schmitz Cargobull baut seine Position in Europa und weltweit weiter aus: „Wir haben 57.982 Fahrzeuge produziert – also gut 10.000 mehr als geplant“, berichtet Vorstandsvorsitzender Andreas Schmitz anlässlich der Vorstellung des Geschäftsjahreszahlen 2016/2017.

„Der Umsatz übersprang die Zwei-Milliarden-Euro-Marke und der Auftragseingang im Geschäftsjahr summierte sich sogar auf 61.000 Einheiten“, erläutert Andreas Busacker, Finanzvorstand der Schmitz Cargobull AG. Konsequente Kundenorientierung, qualifizierte Mitarbeiter und technologische Führung zählt er zu den Erfolgsfaktoren des Familienunternehmens, das vor wenigen Tagen sein 125-jähriges Bestehen feierte.

Mit dem Umbau des Werkes in Berlin zum Standort für die neue Fahrzeugklasse Van Bodies (3,5 bis 6 Tonnen) und dem Aufbau eines Multi Production Plant (MPP) in der Türkei sind im Geschäftsjahr wesentliche Zukunftsinvestitionen verwirklicht worden. „Insgesamt haben wir 48,1 Millionen Euro in Sachanlegen inves­tiert“, so Finanzvorstand Busacker.

Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um mehr als 14 Prozent auf 2,026 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,779).

Die Eigenkapitalquote blieb trotz des Wachstums stabil bei rund 54 Prozent. Im klassischen Trailer-Markt der Planen- und Kofferfahrzeuge stehen die Zeichen auf Wachstum. Der Fahrzeugausstoß der Sattelcurtainsider S.CS stieg um mehr als 15 Prozent auf fast 31.700 Einheiten (Vorjahr: etwa 27.400 Einheiten). Bei den Sattelkoffern belief sich die Produktionssteigerung im zweiten Jahr in Folge auf etwa 15 Prozent.

Die eigene Achsenproduktion im Werk Altenberge erreichte mit mehr als 156.000 produzierten Einheiten im Geschäftsjahr einen Rekordstand. Insgesamt summiert sich die Zahl der produzierten Achsen auf mehr als eine Million Stück.
Auf Basis der guten Produktionszahlen hat sich auch die Zahl der Beschäftigten um 375 erhöht. Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres waren fast 5.800 Mitarbeiter bei Schmitz Cargobull beschäftigt, darunter etwa ein Fünftel Leiharbeitnehmer. Im zyklisch schwankenden Trailermarkt werden diese flexiblen Arbeitskräfte eingesetzt, um in der Produktion Schwankungen von bis zu 35 Prozent ausgleichen zu können.

„Im Jahr des 125-jährigen Bestehens wollen wir den bisherigen Rekordumsatz von fast 2,2 Milliarden Euro aus dem Jahr 2007/2008 übertreffen“, kündigt der Vorstandsvorsitzende Andreas Schmitz an.

 
 
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