Greven. Regelrecht ins Schwitzen geriet Johann-Christoph Ottenjann bei der traditionellen Gansversteigerung beim Grevener Martinusmarkt.
Die Mühen des Auktionators zahlten sich jedoch aus. Genau 503 Euro, so viel wie nie zuvor, brachte die Versteigerung der Gans ein. Zusammen mit Erlösen des Hegerings, des Landwirtschaftlichen Ortsvereins und der Landfrauen, die Anfang November ein attraktives Familienprogramm rund um das Landleben im Niederort auf die Beine gestellt hatten, summierte sich der Gesamterlös auf stolze 1.000 Euro. Dieses Geld kommt in diesem Jahr der Grevener Flüchtlingshilfe zugute, die mit unermüdlichem ehrenamtlichen Einsatz Flüchtlinge in Greven unterstützt.
Heinz Kues, der die Spenden am Montag entgegennahm, berichtete von den zahleichen Initiativen der Flüchtlingshilfe, die für eine beispielhafte Willkommenskultur steht. Das Geld ist unter anderem gedacht für Sprachkurse, Unterstützung von Familien und die Organisation von Beratungsangeboten.