Zukunft satt?! AgrarKultur in der GBS

Foto: privat

Greven

Greven. Landwirtschaft – ein großes Thema, ein umstrittenes noch dazu. Und ein gro­ßer Wirtschaftszweig. In Nachkriegszeiten waren Landwirte die wichtigsten Versorger der Bevölkerung, mächtig und wohlhabend – später allerdings wurden sie lange als „Bauern“ belächelt.

 

Mittlerweile sind Landwirte längst als zukunftsorientierte Unternehmer in Politik und Wirtschaft etabliert, gehen neue Wege, produzieren nachhaltig, schützen die Umwelt, suchen das Tierwohl. Was rund um die Landwirtschaft so alles passiert, das präsentiert die AgrarKultur im Ballenlager am kommenden Freitag.

Haben wir „Zukunft satt“? Kann die Erde die Menschen auch 2050 noch ernähren? Welche Rolle spielt dabei die Landwirtschaft? Wie hängen nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltige Entwicklung und nachhaltiger Friede zusammen? Aktuelle Fragen, auf die der bekannte Zukunftsforscher Dr. Manfred Kern Antworten sucht. Der Analyst globaler, nationaler und lokaler Trends wird am Beginn des neuen Jahres im Grevener Ballenlager den Blick in die Zukunft richten.

Die Grevener Landwirtschaft erwartet Dr. Kern im Rahmen des ersten Agrar-Kultur-Empfangs am Freitag (15. Januar). Ab 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr) sind alle interessierten Gäste willkommen, um mit Live-Musik und ungewöhnlichen Zukunftsgedanken das Jahr 2016 zu begrüßen. „Hinter dem Begriff AgrarKultur verbirgt sich eine Verbindung aus einem interessanten Vortrag, handgemachter Livemusik und einem leckeren Imbiss“, erklären Hildegard Wesselmann (Landfrauen Greven) und Matthias Langkamp (landwirtschaftlicher Ortsverband).

Neben der inhaltlichen „Kost“ werden Instrumentalisten aus Greven für einen wahren Ohrenschmaus sorgen. Verpflichtet werden konnten die St. Hubertus-Bläser und zwei Nachwuchstalente: Jan Drees, der mit seiner Trompete schon viele Preise gewonnen hat, sowie Jonathan Debus.

Auch ein Schuss Humor darf dabei nicht fehlen. Dafür sorgt Hendrick Ruwisch, engagierter Landwirt aus Versmold. Der 28-Jährige ist der Gewinner des ersten Agrar-Slams. Pointiert und witzig-kritisch charakterisiert er den Beruf des Landwirts auf seine ganz eigene, unterhaltsame Art.

Kulinarisch setzen die Veranstalter ebenfalls auf Innovation: Neben einem „Flying Dinner“ beim Sektempfang zu Beginn der Veranstaltung gibt es gegen 21 Uhr ein Buffet mit vielen kleinen Köstlichkeiten aus aller Welt. „AgrarKultur“ soll ein breites interessiertes Publikum ansprechen – und vielleicht zu einem festen Format im Grevener Veranstaltungskalender werden.

Unterstützt wird „AgrarKultur“ von der Volksbank Greven und der Raiffeisen-Genossenschaft Bever-Ems.

Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro gibt es im Vorverkauf in der Hauptstelle der Volksbank Greven, Marktstraße 46, oder beim Landwirtschaftlichen Ortsverband Greven, Telefon 02571 / 952456 (Matthias Langkamp).


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