Greven. Bis zum 22. Januar ist die im Auftrag der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen konzipierte Ausstellung „Klima Wandelt“ im Foyer des Rathauses zu sehen. Auf sechzehn Tafeln informiert die Ausstellung anhand von Texten, Grafiken und Fotos über den Klimawandel und seine Folgen.
Die beeindruckenden Bilder des isländischen Fotografen Ragnar Axelsson, der seit mehr als 30 Jahren die Arktis und die Lebensverhältnisse der grönländischen Inuit fotografiert und damit unbeabsichtigt den Klimawandel dokumentiert hat, sprechen für sich. Auch ohne Beschreibungen und Erklärungen lassen sie den Betrachter die teilweise dramatischen Folgen der Erderwärmung erkennen.
Dabei werden nicht nur die schmelzenden Gletscher, die Ausbreitung der Wüsten oder die Stürme und Überschwemmungen betrachtet. Auch Nordrhein-Westfalen ist vom Klimawandel betroffen. Die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Hitzeperioden, Starkregen und Stürme ist bereits jetzt auch bei uns zu beobachten.
„Klima Wandelt“ steht für die Stadt Greven auch im Zusammenhang mit ihren eigenen Klimaschutzaktivitäten. Greven ist europäische Klimaschutzkommune. Die Stadt engagiert sich seit Jahren für Energieeinsparung und CO2-Minderung und wurde dafür mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet. Das Klimaschutzziel „20 Prozent CO2-Reduktion bis 2030“ und der Klimaschutzfahrplan für Greven sind im integrierten Klimaschutzkonzept dokumentiert.
Klimaschutz und Energiewende sind globale Themen, die auf lokaler Ebene umgesetzt und unterstützt werden müssen. Jeder Einzelne kann und sollte durch sein Verhalten dazu beitragen, den Klimawandel zu begrenzen. Daher werden in der Ausstellung auch die erneuerbaren Energien und Tipps für den klimaschonenden Alltag aufgezeigt.
Weitere Informationen zur Ausstellung und den Themen Energieeinsparung und Klimaschutz erhalten Sie beim Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt, Angela Makowka, Telefon 02571 / 920 309) und im Internet unter www.greven.net.