Altenberge. „Streichquartette der Romantik“ – so lautet der Titel des 134. Kammerkonzerts des Kulturrings Altenberge, das das „minx quartett“ am Freitag (22. Januar) um 20 Uhr im Bürgerhaus Altenberge geben wird.
Das „minx quartett“ ist ein klassisches Streichquartett, das 2011 zusammenfand. Die Geigerin Sylvia Holzapfel arbeitete nach den Studienjahren an den Musikhochschulen Freiburg und Saarbrücken viele Jahre im Sinfonieorchester Münster. Der Geiger Hans-Martin Schwindt studierte Violine in Detmold und ist Leiter und Gründer einer eigenen Musikschule im Kreuzviertel („SaitenKlang“). Der Bratschist Wolfgang Jacobmeyer ist ein bekannter Neuzeithistoriker, emeritierter Geschichtsprofessor und betreibt die Musik als Amateur. Der Cellist Alexander Mrowka studierte Cello und Kammermusik an der Musikhochschule Köln sowie Medizin und Biologie; er unterrichtet an einem Münsteraner Gymnasium. Das „minx quartett“ hat ein außergewöhnliches, romantisches Programm zusammengestellt mit zum Teil selten zu hörenden Werken.
Von Alexander v. Zemlinsky erklingt das erste seiner vier Streichquartette. Der Komponist, der der Lehrer von Arnold Schönberg war, schrieb es im Jahre 1898 noch in tonaler, neoromantischer, sehr expressiver Tonsprache.
Ein selten aufgeführtes Werk ist auch Ottorino Respighis „Il Tramonto“ (Der Sonnenaufgang) für Streichquartett und Mezzosopran. Für das Konzertprogramm in Altenberge konnte das Ensemble Maria Grabenbauer gewinnen, eine Mezzosopranistin, die an den Opernbühnen Münster, Hagen und Regensburg engagiert war. Antonin Dvoraks Streichquartett in Es-Dur, op.51 beschließt das Programm, das sogenannte Slawische Quartett.
Karten zu 8 Euro (ermäßigt 6 Euro) können telefonisch unter 02505 / 1622 oder 02505 / 2032 bestellt oder an der Abendkasse erworben werden.