Nordwalde. Zu einem Danknachmittag hatte Bürgermeisterin Sonja Schemmann nun alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen für die Flüchtlinge engagieren, eingeladen.
Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken machte sie noch einmal deutlich, dass die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen vielschichtig sind und es keine einfachen Lösungsansätze gibt. Es braucht vielmehr viele Ansätze und vor allem Menschen, die dahinter stehen und tun, was getan werden muss, an Stellen wo sie gebraucht werden. Und daher ist die Gemeindeverwaltung dankbar, dass es in Nordwalde eine dergestalt große Anzahl ehrenamtlich Aktiver gibt, ohne die eine Integration nicht denkbar wäre. Die kleinen und großen Hilfeleistungen, die von der Übernahme einer Patenschaft für Flüchtlinge, Sprachkurse, Beschäftigungsmöglichkeiten, Übersetzungen von Informationsmaterial, Reparatur von Fahrrädern bis hin zum Betrieb der Kleiderkammer und Möbelbörse reichen, sind eine wertvolle Bereicherung im Gemeindeleben.
Bei dem Austausch wurde auch deutlich, dass es wünschenswert ist, wenn sich noch mehr Nordwalder Bürgerinnen und Bürger bei der Betreuung von Flüchtlingen engagieren. Wichtig ist auch, weitere sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen oder Praktika in örtlichen Unternehmen anzubieten. Bei den Gesprächen ging es unter anderem auch um den Austausch von Erfahrungen, die in den letzten Monaten mit den Flüchtlingen, die sich in Nordwalde aufhalten, gemacht wurden. Viele konnten von positiven Erlebnissen berichten und der Bereitschaft zahlreicher Flüchtlinge, sich schnell integrieren zu wollen.