Fit für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

Drei Tage haben sie die Themen und Inhalte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bearbeitet: (von links) Thomas Hückelheim (Rhede), Christina Feldkamp (Ahaus), Manon Tietmeyer (Münster), Jacqueline Fischer (Bocholt), Anna Fischer (Senden), Chris Helmig (Senden), Alina Bischoff (Steinfurt), Stephanie Fark (Münster), Christopher Böker (Wettringen), Milena Dahlhoff (Steinfurt), Stefanie Lehnfort (Saerbeck), Patrick Kakuschki (Senden), Fabian Post (Ochtrup), Stephan Bommes (Fachberater im Regionalbüro Ost, Münster) und Julia Wehofsky (Fachberaterin im Regionalbüro Mitte, Dülmen). Foto: Regionalbüro

Überregional

Bistum Münster (pbm/mek). „Da kommt eine Menge Arbeit auf uns zu. Gut, dass ich jetzt mit dem Fachwissen aus diesem Kurs für meine neue Aufgabe gerüstet bin“, sagt Manon Tietmeyer aus Münster. Sie ist noch ganz begeistert von dem dreitägigen Einführungskurs in ihr neues Arbeitsfeld: die Offene Kinder- und Jugendarbeit.

Zusammen mit zwölf weiteren Fachkräften hat sie kürzlich im Franz-Hitze-Haus an einer Fortbildung der Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene des Bistums Münster teilgenommen und sich für ihr neues Aufgabenfeld fit gemacht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten teilweise frisch von der Uni oder der Fachhochschule, teilweise aus anderen Arbeitsbereichen, aber alle mit einer Gemeinsamkeit: viel Motivation und Energie für ihre neue Aufgabe. Stephan Bommes, Fachberater im Regionalbüro Ost, und Julia Wehofsky, Fachberaterin im Regionalbüro Mitte, bereiteten teilweise selbst, teilweise durch die Unterstützung von Referenten die Inhalte der Fortbildung auf. 

Die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen, von ihnen mitgestaltet werden, zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung anregen. Diese Elemente bilden die rechtliche Grundlage und das Fundament, die im Paragraph 11 des Sozialgesetzbuches Buch VIII festgehalten sind. Während der Fortbildung erarbeiteten die neuen Kolleginnen und Kollegen, wie sie die Interessen, Themen und Bedarfe der Besucherinnen und Besucher ihres Angebotes herausfinden können, wie echte Partizipation im Jugendhaus gestaltet werden kann und wie sie ihre Kids zu sozialem Engagement befähigen können. Die Grundlagen der Konzeptionsarbeit, der Versicherung und der Aufsichtspflicht waren weitere inhaltliche Schwerpunkte des Einführungskurses.

Patrick Kakuschki vom Ökumenischen Jugendtreff Senden ist froh, dass die Inhalte, die er bereits im Studium behandelt hat, aufgefrischt, intensiv behandelt und auf seine Praxis übertragen wurden. Und seine Kollegin Anna Fischer ergänzt, dass sie in ihrer Arbeit vor allem die Methoden gut umsetzen kann, mit deren Hilfe sie den Sozialraum der Besucherinnen und Besucher erkunden kann.

Besonders beeindruckt zeigten sich die neuen Fachkräfte von der Einheit „Pas­toraler Auftrag“. Was wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendpastoral erwartet, wie können sie dem in der täglichen Arbeit in ihren Einrichtungen gerecht werden? Christian Wacker vom Referat Religiöses Lernen und Messdienerarbeit im Bistum Münster führte durch diese Einheit. „Vor allem war die tiefe Beschäftigung mit dem Kern unserer Arbeit, dem pastoralen Auftrag, sehr hilfreich für meine Arbeit“, schwärmt Christopher Böker aus dem Jugendzentrum in Wettringen (JUZI). Und Milena Dahlhoff vom OT-Heim St. Nikomedes Steinfurt fügt hinzu, dass der pastorale Auftrag ihre Haltung im Umgang mit allen Akteuren in der Kinder- und Jugendarbeit bestätigt habe.

Auch der kollegiale und informelle Austausch kam nicht zu kurz. Demnächst sehen sich die neuen Kolleginnen und Kollegen in der sich anschließenden Praxisgruppe wieder. In kollegialem Austausch und begleitet von der Supervisorin Beate Willenbrink vom Referat Aus- und Fortbildung Bistum Münster werden sie sich über ihre Erfahrungen aus ihrer Praxis im neuen Arbeitsfeld austauschen. Jacqueline Fischer vom KSJ-Café Karton in Bocholt resümiert: „Der Einführungskurs hat mir in meinem professionellen Handeln Sicherheit gegeben. Jetzt liegt es an uns, dieses in unserem neuen Aufgabenfeld umzusetzen.“


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