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So, Dez

Neuer Treff für Fahrer von Elektroautos

Dieter Ruhe (r.) und Stefan Niestegge wollen ihren Treff an den Tagen der offenen Tür im Bioenergiepark vorstellen. Foto: Gemeinde Saerbeck

Emsdetten

Saerbeck. Die E-Mobilität in der Region soll in Schwung kommen: Dafür wollen sich Dieter Ruhe und Stefan Niestegge ins Zeug legen. Die beiden Elektroauto-Enthusiasten planen jetzt einen regelmäßigen Treff für „Fahrer von Elektroautos und solche, die es werden wollen“.

Ihr Projekt wollen Ruhe und Niestegge während der Tage der offenen Tür im Bioenergiepark Saerbeck am 8. und 9. September (Samstag und Sonntag) vorstellen. „Dann gibt es schon die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches“, so Ruhe. „Wir haben unsere Fahrzeuge vor Ort und können aus unserem automobilen Alltag berichten. Und wer mit dem E-Auto kommt, kann hier aufladen“, ergänzt er.

Zugleich wollen die beiden Initiatoren das Interesse an einem regelmäßigen Treff abfragen und diesen dann, nach Absprache mit den Interessenten, einrichten. „Wir wollen es ähnlich wie der Energiestammtisch machen: Ein fester Termin in Saerbeck zum Erfahrungsaustausch und Gespräch – kostenlos und im lockeren Rahmen.“

Ideen haben Niestegge und Ruhe genug. „Das fängt damit an, dass man gemeinsam auf die Modelle der Autohersteller schaut oder sich gegenseitig Hilfestellung gibt bei Fragen. Oder wir stellen vor, wie man eine längere Fahrt mit dem E-Auto plant“, so Ruhe, der sich auch als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Klimakommune Saerbeck engagiert.

Wichtig sei den Initiatoren des neuen Treffs für E-Auto-Fahrer der unabhängige Blick auf das Thema: „Wir wollen schließlich keine Autos verkaufen, sondern uns für die E-Mobilität einsetzen und auch etwas gegen die Skepsis tun, die bei diesem Thema noch unterwegs ist“, so Ruhe weiter.

Die beiden E-Auto-Fahrer können ihr Praxiswissen aus fünf Jahren hinter dem Steuer eines „Stromers“ einbringen. „Absolut alltagstauglich!“, sagen Ruhe und Niestegge über ihre Autos, die ohne Benzin oder Diesel unterwegs sind. Der tägliche Weg zur Arbeit sei Routine und auch längere Fahrten seien kein Problem. „Demnächst fahre ich von Ibbenbüren fast bis zur tschechischen Grenze – die Route habe ich im Internet geplant, mit zwei 20 Minuten-Stopps zum Nachladen. In der Zeit, in der das Auto lädt, kann ich in Ruhe einen Kaffee trinken – und komme entspannt am Ziel an“, so Stefan Niestegge. Wer einmal elektrisch unterwegs gewesen sei, wolle nicht wieder zurück zum Benziner oder Diesel.

Dieter Ruhe und Stefan Niestegge freuen sich auf die Tage der offenen Tür und gehen davon aus, dass genug Interesse an einem regelmäßigen Treffpunkt in Sachen E-Mobilität vorhanden ist. Wer schon vor dem Tag der offenen Tür im Bioenergiepark Saerbeck sein Interesse bekunden will, kann gerne Kontakt aufnehmen. 


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