Bloß nicht übermütig werden

Bürgermeister Franz Möllering. Foto: Stefan Klausing / Gemeinde Neuenkirchen

Emsdetten

Neuenkirchen. Immer mehr Corona-Regelungen werden gelockert, doch die wiedergewonnenen Freiheiten sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir dürfen jetzt bloß nicht übermütig werden“, fasste es Bürgermeister Franz Möllering in der jüngsten Sitzung des Krisenstabes der Gemeinde Neuenkirchen zusammen.

Mit Blick auf vergleichbare Kommunen könne die Zahl der Infizierten auch schnell wieder steigen. „Dann können die Lockerungen schnell wieder aufgehoben werden – je nachdem, welchen Bereich es betrifft“, so Möllering weiter. Ein Ausbruch in den Betreuungseinrichtungen, Schulen oder Produktionsstätten wäre dabei mit weitreichenden Folgen verbunden. Doch sind in genau diesen Einrichtungen die Hygiene- und Infektionsschutzstandards hoch und werden regelmäßig kontrolliert. Anders sehe es jedoch im privaten Umfeld und im Freizeitbereich aus.

Auch wenn wieder Treffen und Feiern in größerer Runde erlaubt sind und auch der Sport immer mehr möglich wird, sollte man immer noch mit dem nötigen Augenmaß handeln. „Überlegen Sie bitte, ob die Feier jetzt wirklich nötig ist oder ob man damit vielleicht noch ein paar Wochen warten kann“, rät der Bürgermeister den Neuenkirchenern. Auch sollte auf den gemütlichen Teil nach dem Sport zunächst noch verzichtet werden und das Corona-Geschehen nicht ganz aus dem Blick verloren werden.

„Wir sind in Neuenkirchen auch Dank des vorbildlichen Verhaltens der Bürgerinnen und Bürger derzeit bei ‚Null‘. Helfen Sie mit Besonnenheit, Abstand und einem Mund-Nase-Schutz in bestimmten Bereichen mit, dass es so bleibt und die bisher getroffenen Lockerungen auch weiter beibehalten werden können“, sagt Möllering.

Gemeint sind damit vor allem die Freizeitangebote, etwa der Strand am Offlumer See, das Freibad und die Spiel- und Sportplätze sowie Kleinspielfelder. „Nutzen Sie die Angebote, erholen Sie sich, aber bitte mit der nötigen Vorsicht, um sich und vor allem auch andere zu schützen“, so Möllering weiter.


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