50 Jahre Badesee!

Foto: Liesenkötter

Emsdetten

Saerbeck (DiLi). Der Sommer steht in den Startlöchern – endlich! Am 12. Mai wurde auch die lang ersehnte Freibadsaison am Saerbecker Badesee eröffnet. Das Naturbad begrüßt nun täglich in der Zeit von 9 bis 20 Uhr alle Freunde des kühlen Nass‘.

Es gelten die folgenden neuen Eintrittspreise: Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt, Badegäste von sieben bis 14 Jahren zahlen 1 Euro, Jugendliche von 15 bis 18 Jahren 1,50 €Euro und Erwachsene 3 Euro. Eine Familienkarte (1 Erwachsener plus Kinder) kostet 3 Euro. Eine Familienkarte (zwei Erwachsene plus Kinder) 6 Euro. Eine Saison-Dauerkarte für Jugendliche 15 Euro, die Saison-Dauerkarte für Erwachsene 30 Euro sowie 40 Euro für eine Saison-Dauerkarte für Familien. Neu in diesem Jahr: die Kartenzahlung. Sie ist ab dieser Saison anlässlich eines neuen Kassensystems möglich.

Von montags bis donnerstags bleibt der Eintrtitt weiterhhin frei. Wo kann man heutzutage noch kostenlos schwimmen gehen? In Saerbeck ist das an vier Tagen in der Woche weiterhin möglich.
„Wir machen die 50 in diesem Jahr voll!“, erklärt Armin Lechermann vom Wasser+Freizeit Verein Münster e.V. im Gespräch mit „Wir in Detten“ vor Ort. Die Badeaufsicht wird wie in den Vorjahren auch in diesem Jahr wieder von dem Münsteraner Verein sichergestellt. Der voraussichlich letzte Badetag wird der 8. September sein – aber daran ist natürich jetzt noch nicht zu denken...

Der kleine Badesee-Besucher Maxim (vier Jahre) aus Tecklenburg nutzte bereits das schöne Wetter, um gemeinsam mit mit seiner Oma und seiner zweijährigen Schwester Sophie im Badesee zu planschen. Foto: Liesenkötter

Aqua-Fun-Parcours im Saerbecker Badesee

Eine Neuerung im Saerbecker Naturfreibad ist auffällig: Auf dem Anlegesteg des Rettungsboots hat der Bauhof ein Gestänge aufgerichtet, das den Sonnenschutz für die Badeaufsicht trägt. Von dort aus behalten qualifizierte Rettungsschwimmer des Vereins den Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich, die Liegeinsel, den Sprungturm und in den Sommerferien zusätzlich den Aqua-Fun-Parcours im Blick.

Wie immer gilt: Die Badeaufsicht ist im Dienst, wenn die Flagge am Wachhaus gehisst ist. In Absprache mit der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen hat das Ressort Wasserrettung von W+F die Dienste am Badesee zu dieser Saison erweitert und optimiert. Im Ergebnis werden mehr W+F’ler vor Ort sein und so auch mehr ermöglichen. Ihre Zertifikate (Rettungsschwimmabzeichen mindestens in Silber und Erste-Hilfe-Kurse) haben die Frauen und Männer wie immer rechtzeitig auf den aktuellen Stand gebracht.

Unverändert bleiben Öffnungszeiten und Eintrittspreise:

Der Badesee ist für Besucher geöffnet von Montag bis Sonntag jeweils von 9 bis 20 Uhr. Ein Eintrittsgeld wird nur freitags bis sonntags und an Feiertagen erhoben. Die Höhe ist unverändert: Tageskarten kosten für Familien vier Euro, für Erwachsene zwei Euro, für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren einen Euro, für Kinder von sieben bis 14 Jahren 50 Cent, für Jüngere ist der Eintritt frei.

Saisonkarten, die bis September gelten, kosten für Familien 30 Euro, für Erwachsene zwei Euro und für Kinder und Jugendliche 10 Euro. Familien mit Familienpass haben freien Eintritt. Wasser+Freizeit führt seit der ersten Saison im Jahr 1975 ehrenamtlich im Auftrag der Gemeinde Saerbeck die Aufsicht am Badesee.

Der einmillionste Besucher in 2016

In 2016 wurde im Badesee Saerbeck der einmillionste Besucher seit Eröffnung des Badesees begrüßt – Bürgermeister Wilfried Roos und Mitglieder aus dem Rat und der Stadtverwaltung sowie vom Verein Wasser und Freizeit Münster e.V. ließen es sich nicht nehmen, Norbert Leitung persönlich zu gratulieren.

Aus einer Entsandung heraus entstanden, entschied die Gemeinde Saerbeck im Jahr 1975, den See mitten im Dorf zum Naherholungsgebiet auszuweisen. So wurde der Badesee geschaffen und mit ihm eine Möglichkeit, im Dorf und doch fernab von Verkehr, Stress und Hektik einige gemütliche Stunden zu verbringen. Denn der Badesee ist umringt von unzähligen Büschen und Bäumen. Unerteilt ist er in den Schwimmer- und Nichtschwimmer-Bereich sowie ein Naturschutzgebiet auf der anderen Seite. 


Anzeige