Neue Corona-Schutzverordnung gilt bis Mitte September

Foto: wikimedia.org / gemeinfrei

Emsdetten

Emsdetten. Bereits seit Dienstag (1. September) gilt die aktualisierte Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die meisten der bis Ende August geltenden Regelungen werden bis zum 15. September verlängert. So bleiben die bisher einzuhaltenden Hygienemaßnahmen wie die allgemeine Maskenpflicht und auch der Mindestabstand von 1,5 Metern weiterhin bestehen.

Private Feiern aus einem herausragenden Anlass wie Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- und Abschlussfeiern sind weiterhin unter Einhaltung der Hygieneschutzvorkehrungen mit bis zu 150 Teilnehmern zulässig.

Es gibt jedoch auch einige Änderungen. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Schulen:

• Die Maskenpflicht ab Klasse 5 im Schulunterricht am Sitzplatz wird aufgehoben. Die grundsätzliche Maskenpflicht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände bleibt bestehen. Schulen können sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

• Es besteht eine feste Sitzordnung im Unterricht zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit.

Maskenpflicht in Wahlräumen:

• In Wahlräumen (Wahlbüros und Briefwahlbüros) und deren Zuwegung innerhalb von Gebäuden sowie in Warteschlangen vor diesen Einrichtungen sind Personen grundsätzlich verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

• Die Wahlvorstände werden durch Plexiglasscheiben von den Wählerinnen und Wählern getrennt und müssen nicht zwingend Mund-Nase-Be­deckung tragen.

Musik und Gesang in Orchester, Theater und Musikschulen:

• Beim Singen und beim Musizieren mit Blasins­trumenten ist ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen den beteiligten Personen einzuhalten (früher 3 Meter).

Weiterhin müssen pro Musiker 7 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Zwischen Darstellenden und Publikum müssen wie bisher 4 Meter Mindestabstand gesichert werden.

Veranstaltungen:

• Großveranstaltungen wie Volksfeste, Schützenfeste oder Musikfestivals bleiben bis zum 31. Dezember 2020 generell untersagt. Zur Durchführung von Weihnachtsmärkten finden aktuell Gespräche des zuständigen Gesundheitsministeriums auf der Grundlage eingereichter Hygienekonzepte statt.

• Bei Veranstaltungen ab dem 12. September 2020 mit mehr als 500 teilnehmenden Personen muss das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept über die bisherigen Vorgaben hinaus auch darlegen, wie die An- und Abreise der Personen unter Einhaltung der Belange des Infek­tionsschutzes erfolgt.

• Bei Veranstaltungen ab dem 12. September 2020 mit mehr als 1.000 Teilnehmern müssen die Kommunen vor der Erteilung der Genehmigung das Einverständnis des Gesundheitsministeriums einholen.

• Für Betriebsausflüge und Betriebsfeiern, die bislang untersagt waren, gelten ab sofort die gleichen Regelungen wie für Feiern im privaten Bereich.

Ahndung von Verstößen:

• Bei Verstößen gegen die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ein Mindestbußgeld von 50 Euro verhängt.

• Im ÖPNV wird ein solcher Verstoß in NRW weiterhin mit einem Bußgeld von 150 Euro geahndet.

Die neue Corona-Schutzverordnung nebst Anlagen gilt zunächst bis einschließlich 15. September 2020.

 

 

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