Kunstprojekt- Ich bin…! endlich gestartet

Viele tolle Exponate wollen untergebracht werden: Projektkoordinatorin Maria Brümmer-Hesters (Mitte) im Gespräch mit zwei der am Projekt beteiligten Frauen. Sie alle freuen sich, dass die Ausstellung „Ich bin…“ ab dem 18. März für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden kann. Foto: Stroetmanns Fabrik

Emsdetten

Emsdetten. Es tut sich was in der Galerie: Getreu dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ findet die Ausstellung zum Kunstprojekt „Ich bin…!“ – geplant für den 6. Dezember 2020 – nun seit dem 18. März statt.

Mit den ersten Lockerungen und der Öffnung von Galerien und Museen besteht jetzt die Möglichkeit, die Arbeiten der Künstlerinnen zu präsentieren. Das Kunstprojekt in Stroetmanns Fabrik, das Frauen unterschiedlichster internationaler Lebenszusammenhänge über künstlerische Workshops miteinander verbindet, findet mit dieser Ausstellung seinen Höhepunkt und gleichzeitig einen schönen Abschluss.

Die Projektleiterinnen und Koordinatorinnen des Kunstprojekts „Ich bin…!“ Zara Degani und Maria Brümmer-Hesters freuen sich sehr, dass die Ausstellung nun doch nachgeholt werden kann. „Es sind so viele tolle Exponate zusammengekommen und im Rahmen der Projekt­arbeit entstanden, dass wir froh sind, die Ausstellung nun doch „in echt“ zugänglich machen zu können.“ Alternativ und ganz agil hatten sie zusammen mit dem Team von Stroetmanns Fabrik überlegt, statt der Ausstellung eine Online-Dokumentation zu zeigen. Tatsächlich haben Mona Renner und Lukas Tecklenborg von Stroet­manns Fabrik auch schon für ein kurzes „Making of“-Video angefangen, den Aufbau und die Vorbereitungen zu filmen.

Das Kunstprojekt „Ich bin…!“ entstand im Umfeld einer seit 2018 in Stroetmanns Fabrik agierenden internationalen Frauengruppe. Die Kunsthistorikern Zara Degani, deren Flucht aus dem Iran 2017 in Emsdetten endete, entwickelte gemeinsam mit Maria Brümmer-Hesters, der Koordinatorin des Projektes, in Stroetmanns Fabrik das Konzept dieser besonderen Ausstellung, bei der Ergebnisse aus fünf verschiedenen Workshops präsentiert werden sollen. Unterstützt wird das Projekt vom Land NRW, von der LAG Soziokultur, von der Gleichstellungsarbeit der Stadt Emsdetten, der VerbundSparkasse Emsdetten sowie von der Initiative ‚Emsdetten für Bleiberecht und Integration‘ (EBI).

Einige organisatorische Dinge müssen beachtet werden. So dürfen sich maximal 18 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig in den Räumlichkeiten der Galerie Münsterland aufhalten. Eine Zugangsregelung sorgt dafür, dass diese Zahl auch eingehalten wird. Zur Nachverfolgung von Infektionsketten werden beim Einlass die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher aufgenommen. Die Ausstellung in der Galerie Münsterland ist geöffnet in der Zeit seit dem 18. März (Donnerstag) bis zum 25. April (Sonntag). Die Öffnungszeiten der Galerie sind donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr (vorbehaltlich der Osterwoche).
Weitere Infos zur Ausstellung gibt es im Internet unter www.stroetmannsfabrik.de.


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