Saerbeck. Die einen kamen auf dem Fahrrad mit einem Eimer voll Dosen und Kleinteilen, viele mit Anhängern voll sperriger Teile und dann auch noch ein Radlader, aus dessen voller Schaufel ein defekter Grill hervorstach: Von der Schraubensammlung bis zum Heizkessel sammelten die Ehrenamtlichen der Kolpingsfamilie am Samstagmorgen Altmetall aller Art und Form in zwei Containern.
Auf einem großen Anhänger wurde gleich alles vorsortiert, was sich schnell geprüft als nicht magnetisch erwies. Alles, was nicht Eisen ist, bringt einen höheren Erlös, wissen die Kolpinger aus Erfahrung. Da es - möglicherweise wegen des Ferienendes – vergleichsweise ruhig war, blieb zwischendurch genügend Zeit für das Frühstück, für das traditionell Hedwig Renger sorgt. Die Schrottsammlung ist seit vielen Jahren eine wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung der Kolpingarbeit. Der Erlös kann, anders als bei zweckgebundenen Zuschüssen, frei verwendet werden. Die Sammler freuen sich deshalb, wenn der Schrott an die Seite gelegt wird für die nächste Sammlung, statt ihn zwischendurch an gewerbliche Sammler abzugeben. Die nächste Gelegenheit zur Abgabe wird am Samstag, 25. Oktober, sein.
