Emsdetten. Der TVE hat es geschafft! In der Saison 2026/27 spielt Emsdetten in der zweiten Handball-Bundesliga! Dank Schützenhilfe des EHV Aue ist der Aufstieg doch noch geschafft, die Zweitliga-Rückkehr nach vier quälend langen Jahren perfekt.
Großer Jubel vor der Villa Schaub, zahlreiche TVE-Fans feiern ihr Team
Der TV Gelnhausen hatte den Aufstieg am letzten Spieltag in heimischer Halle in eigener Hand – doch durch die 27:30-Niederlage gegen den EHV Aue bejubelte der spielfreie TV Emsdetten die Verteidigung der Tabellenspitze und damit den Sprung in die 2. Bundesliga auf dem Sofa. Für Aue ging es durch die Niederlage gegen den TVE wenige Tage zuvor nur noch um die Ehre. „Wir wollten es sportlich fair halten und noch einmal alles für unsere Ehre und einen versöhnlichen Saisonabschluss investieren“, erklärte Aues Trainer Uwe Jungandreas.
Im Laufe des Abends strömten zahlreiche Fans zur Ems-Halle. In und vor der Arena startete eine spontane Aufstiegsparty. Am Sonntag begleiteten zahlreiche Fans die Mannschaft im KGE-Senatoren-Wagen durch die Dettener Innenstadt bis zur historischen Villa Schaub. Dort angekommen, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Spieler und Anhänger hatten bereits am Vortag ausgiebig gefeiert – die ausgelassene Stimmung war auf dem Platz vor dem Balkon deutlich zu spüren und zu hören.
TVE feiert den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga
Immer wieder unterbrachen lautstarke Gesänge wie „Nie mehr dritte Liga“ oder das traditionelle „Humba!“ die Wortbeiträge der Verantwortlichen und Spieler. Neben Krechel richteten sich auch Eric Damböck, Yannick Terhaer, Luca Klein, Marcel Timm, Frank Wiesner sowie Oliver Kellner an die Menge.

Letztes Spiel der Aufstiegsrunde
TVE hat sein letztes Spiel der Aufstiegsrunde bereits am 3. Juni eindrucksvoll für sich entschieden. Beim EHV Aue setzte sich das Team mit 44:36 (24:16) durch und unterstrich damit seine starke Form. 150 mitgereiste Fans aus Emsdetten sorgten in der Erzgebirgshalle in Lößnitz für lautstarke Unterstützung.
Von Beginn an präsentierte sich der TVE konzentriert und zielstrebig. Anders als im knappen Hinspiel ließ die Mannschaft diesmal keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen und dominierte das Geschehen über die gesamte Spielzeit. Grundlage des Erfolgs war vor allem eine konsequente Chancenverwertung sowie ein temporeiches Offensivspiel. Überragender Akteur der ersten Halbzeit war Yannick Terhaer. Der Rückraumspieler verwandelte alle sechs Siebenmeter sicher und war auch auf dem Feld kaum zu stoppen. Mit insgesamt elf Treffern bis zur Pause – allesamt ohne Fehlversuch – trug er maßgeblich zur komfortablen 24:16-Führung nach 30 Minuten bei.
Weitere 20 Treffer im zweiten Durchgang unterstrichen die Offensivstärke der Emsdettener, die ihren Vorsprung kontinuierlich behaupteten. Am Ende stand ein deutlicher 44:36-Erfolg auf der Anzeigetafel. Zudem erhielten Ákos Széles, Luca Klein, Marc Esche und Brent Riksten noch einmal Einsatzzeiten im Trikot des TVE.
