St. Arnold/Neuenkirchen. Mit einer Förderung von 1.500 Euro („Wir in Detten“ berichtete zuvor) hat die Skaterinitiative „Rampensäue“ vom Skatepark St. Arnold ihr nächstes Projekt auf den Weg gebracht.
Die Spende der Kreissparkasse Steinfurt unterstützt den weiteren Ausbau des Skateparks als offener Ort für Bewegung, Kreativität und gemeinschaftliche Aktivitäten. Beteiligt an dem Vorhaben sind die Skaterinitiative „Rampensäue“, das Jugendzentrum MC Fly und das Jugendamt des Kreises Steinfurt.
Den Auftakt bildete der Aktionstag „Skate and Create“, bei dem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein vielseitiges Programm rund um Skateboarding und Graffiti erlebten. Das Angebot verband sportliche Grundlagen mit kreativen Elementen und richtete sich ausdrücklich auch an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse. Für die Teilnahme standen Skateboards, Schutzausrüstung, Basketbälle, weitere Materialien und Verpflegung bereit. Ein zentraler Punkt des Projekts ist die niedrigschwellige Vermittlung des Skateboardens. Am Skatepark können inzwischen zehn Skateboards sowie Helme und weitere Schutzausrüstung kostenlos ausgeliehen werden, damit auch Kinder und Jugendliche ohne eigenes Equipment direkt mitmachen können. Damit soll der Zugang zum Sport erleichtert und der Skatepark als Treffpunkt für verschiedene Altersgruppen gestärkt werden.
Beim Aktionstag selbst stand nicht nur das Fahren auf dem Board im Mittelpunkt, sondern auch das gemeinsame Erleben des Ortes. In zwei Skate-Trainings und einem Graffiti-Workshop konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Facetten urbaner Kultur kennenlernen. Dabei ging es um Balance, erste Fahrversuche, Technik und Tricks ebenso wie um das kreative Gestalten von Flächen und Objekten.
Der Skatepark erhielt im Rahmen des Workshops auch sichtbar neue Akzente. Eine Wand wurde gemeinsam mit Marc Stania aus Wuppertal, aka COKEone, neu gestaltet. Außerdem wurde ein ausrangiertes Auto von Jannik Rücker alias 5.0 (fuenfnull.art) künstlerisch durch die Teilnehmenden überarbeitet.
„Solche Aktionen sollen den Platz nicht nur optisch aufwerten, sondern auch deutlich machen, dass der Skatepark mehr ist als eine reine öffentlich zugängliche Sportanlage: Er wird als Raum verstanden, in dem sich Bewegung, Kunst, Jugendarbeit und Begegnungen verbinden“, sagt Jannik Rücker (Mitinitiator).
Die Organisatoren setzen nach dem gelungenen Auftakt auf eine Fortsetzung. Weitere Skate-Workshops am Skatepark St. Arnold sind bereits vorgesehen. Die Termine zum Skaten werden über den Instagram-Kanal @skateparkstarnold angekündigt. Wer Interesse hat, kann sich dort informieren, sich für weitere Aktionen vormerken lassen oder zwanglos dazustoßen, um sich beim Skaten erst einmal auszuprobieren.
