Jetzt ist auch Emsdetten „gemappt“

Am Freitag besuchten die Schüler Geschäfte und Arztpraxen in der Innenstadt, um sie zu „mappen“. Foto: privat

Emsdetten

Emsdetten. Geschwister-Scholl-Schüler der Klasse 10 c markierten auf einer virtuellen Landkarte (Map) Barrieren in der Emsdettener Innenstadt.

 

Sie gingen am vergangenen Freitag als sogenannter „Mapper“ in Geschäfte, Verwaltungen, Arztpraxen und weitere öffentliche Gebäude, um diese auf ihre Rollstuhlgerechtigkeit zu prüfen.

Sie wollen damit allen mobilitätseingeschränkten Bürgern wie Senioren, Behinderte Menschen, junge Familien mit Kinderwagen ermöglichen, mit Hilfe einer Handy-App barrierefrei am Stadtleben teilzunehmen. Bereits vor drei Wochen sammelten die GSS-Schüler eigene Erfahrungen, indem sie selbst als Rollstuhlfahrer (in Leihrollstühlen) die Innenstadt Emsdettens kennenlernten. Diese praktischen Erfahrungen halfen ihnen insbesondere, die Bewertungen für das Onlineprojekt www.wheelmap.org auch fundiert abgeben zu können.

Beide Aktionen wurden durchgeführt von der Religionslehrerin Christiane Steidl und Thomas Gesenhues vom Behindertenbeirat. Fazit der Schüler: ein Problembewusstsein ist vorhanden, allerdings gibt es noch sehr viel zu tun auf dem Weg zu einem möglichst barrierefreien Emsdetten.


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