Neuenkirchen. „Was verbindet uns Mädchen mit Neuenkirchen, mit unserer Stadt?“ – Unter diesem Motto stand ein Kunstprojekt des Jugend- und Familiendienstes Rheine e. V. (jfd), bei dem sich zehn Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren unter Leitung von Jana Kurz mit ihrer Heimatstadt Neuenkirchen beschäftigten.
Gefördert wurde es aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplanes des Landes Nordrhein-Westfalen.
An 16 Treffen machten sich die Mädchen gemeinsam auf die Suche. Was ist ihnen wichtig, wo verbringen sie viel Zeit, was ist charakteristisch für Neuenkirchen? Fündig wurden sie schließlich im Jugendzentrum McFly, wo sie Freunde treffen, sich willkommen fühlen, spielen können. Ein Merkmal ihrer Stadt ist sicherlich St. Anna, die Kirche, die das Stadtbild prägt. „Diesem Bauwerk und seiner Umgebung haben sich die Mädels dann künstlerisch genähert, das heißt, erst haben wir Fotos gemacht, dann fertigten sie Skizzen an, um diese anschließend mithilfe verschiedener Maltechniken auf die Leinwand zu bekommen“, fasst Jana Kurz zusammen. Sie und ihre Kollegin Anja Bombe leiteten das Projekt, begleitet wurden sie von der 17-jährigen Jana Aßmus.
Abgerundet wurde das Projekt durch Besuche verschiedener Orte in Neuenkirchen. So buken die Mädchen bei der Bäckerei Werning Knusperhäuschen, sahen sich in der Villa Hecking die Ausstellung „Impressionen aus dem Münsterland“ an und übernachteten gemeinsam im Jugendzentrum Mc Fly.
Dokumentiert wurden zum Schluss die Kunst-Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung, die die Mädchen im Mc Fly vorbereitet hatten.
