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GrevenGrass – der Kult am Beach über Pfingsten

Zum Bluegrass gesellt sich in diesem Jahr auch etwas Rockabilly mit den „Silverettes“Fotos: Veranstalter

Greven

Greven (sf). Seit nunmehr zehn Jahren ist nun das GrevenGrass am Emsbeach über Pfingsten Kult. Auch in diesem Jahr werden die coolen Bands und Fans wieder in der Emsaue campen, singen, slamen und feiern – von Freitag bis Montag (18. bis 21. Mai).

Das Neusüdende-Festival gab es bis 2008, dann war Schluss. Das hat in der Szene zu einem Vakuum geführt.Am 13. September 2008 hat sich deshalb in Greven eine Gruppe zusammengefunden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Erbe von Neusüdende zu schultern. Der Verein, geführt von Olaf Gläsmer, Uli Sokoll und Thomas Vössing plante zu Pfingsten 2009 in Greven an der Ems ein Festival im Geiste von Neusüdende.

Das Festivalgelände am Emsbeach erwies sich über die Jahre als ideal. Die neben der Bühne befindliche Gastronomie sichert, dass bei atemberaubenden Vokal- und Instrumentaleinlagen die Kehle nicht austrocknet und der Magen nicht leer bleibt.

Das Festival wurde außerdem in die Veranstaltungsreihe „Greven an die Ems“ integriert und wird von verschiedenen Institutionen unterstützt. Besondersdie Festival-Atmosphäre im Camp ist weiter als Deutschlandweit bekannt. 

Um für sanitäre Anlagen, Sicherheit und Organisation sorgen zu können, müssen die Veranstalter einen Pauschalpreis von rund 30 Euro ro Person erheben. Ansonsten ist der Eintritt auf das Festivalgelände kostenlos. 

Das Programm von GrevenGrass

Freitag (18. Mai) – Warm up:

20 Uhr Johnny Cash Experience

Samstag (19. Mai):
15 Uhr Eröffnung des Festivals
15.20 Uhr Oldtime Hayride (D)
16.10 Uhr Stroatklinkers (NL)
17.10 Uhr Hanny Hill & Blue Night (D)
18 Uhr Steampower (NL)
19 Uhr Red Herring (NL)
20 Uhr Hillfillies (S)
21 Uhr Folktown (S)
22 Uhr The Silverettes (D)

Sonntag 20. Mai
12 Uhr Matinee Gospel &
Jonny Cash Schow mit den Stroatklinkers
16 Uhr Hillfillies (S)
17 Uhr Hanny Hill & Blue Night (D)
18 Uhr Oldtime Hayride
19 Uhr Steampower (NL)
20 Uhr Folktown (S)
21 Uhr Red Herring (NL)
22 Uhr Großes Finale

The Red Herring – folk roots, americana, murder ballads, love songs, and kickass tunes. Red Herring steckt knietief in der Tradition der root music und ist zugleich fest verwurzelt in der modernen Zeit. Ob folk, bluegrass, country, oder americana, die Herrings fühlen sich in allen dieser Stile zu Hause. Red Herring verwenden musikalische Geschichten, uralte traditionelle Melodien, original Kompositionen, leidenschaftliche improvisierte Solo Breaks, intensive Gesangsharmonien und eine offene und ehrliche Atmosphäre, die das Publikum bewegt oder einfach nur Spass macht. 

Foto: Red Hering

Rockabilly vom Feinsten! Auch das past zum GrevenGrass: Abzusehen war diese fulminante Entwicklung nicht, als die Ladies ursprünglich als Backgroundchor des Rock’n’Roll-Ensembles The Golden Boys zusammenfanden. 2010 machten sich The Silverettes selbständig, vier Jahre später stand das trefflich betitelte Debüt „Real Rock ’n’ Roll Chicks“ in realen wie digitalen Verkaufregalen. Nach Auftritten im Vorprogramm von einschlägigen Acts wie Dick Brave & The Backbeats, Boppin‘ B. oder The BossHoss galt die Truppe rasch als Insidertip. Auch die gegenwärtige Rockabilly-Szene hält nach wie vor nur allzu gerne an überkommenen Rollenklischees fest: Gelten bei nicht wenigen der penibel pomadierten Haartollenträgern doch weibliche Wesen nach wie vor lediglich als „schmückendes Beiwerk“. Insofern leisten The Silverettes mit „Talk Dirty“ auch noch ein Stück Emanzipationsarbeit und zwar am Samstag ab 22 Uhr!

Foto: Silverettes

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