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Fr, Apr

Bahnhof Laggenbeck: Abriss beginnt

Der Hintergrund wird bald weg sein: Architekt Werner Lürwer, Manfred Dorn und Fernando Quiroga (beide Stadt Ibbenbüren) (v.l.) vor dem ehemaligen Laggenbecker Bahnhofsgebäude. Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel

Ibbenbüren

Ibbenbüren. Diese Pressemitteilung der Stadt Ibbenbüren beinhaltet gleich vier gute Nachrichten. Die erste: Die Ruine des ehemaligen Laggenbecker Bahnhofsgebäudes, die unansehnlich in die Höhe ragt, wird schon in Kürze Geschichte sein.

In dieser Woche beginnen Arbeiter mit dem Entkernen des Baues. Danach rücken die Bagger an, gehen der Immobilie von außen an die Substanz, planieren. „In vier Wochen, je nach Witterung, sind wir dann mit dem Abriss durch“, erklärt Architekt Werner Lürwer, der im Auftrag der Stadt Ibbenbüren die Beseitigung begleitet.

Bekanntlich soll das frühere Bahnhofsgebäude verschwinden. Hier entsteht stattdessen ein Park-and-Ride-Parkplatz, Anschlüsse für E-Autos und Stelleinrichtungen für Fahrräder inklusive. Zur Entkernung gehören unter anderem der Ausbau und das Trennen belasteter Materialien, wie Manfred Dorn und Fernando Quiroga von der städtischen Abteilung für Straßenbau darlegen.

Die zweite gute Nachricht: Die anstehenden Abrissarbeiten sind ausdrücklich nicht mit Einschränkungen für den Parkstreifen neben dem Gebäude, im Bereich Permer Straße / Freiherr-vom-Stein-Straße, verbunden. Hier kann weiter geparkt werden. „Es ist alles eng abgegrenzt“, erläutern Lürwer, Dorn und Quiroga. „Es wird von uns an Platz wirklich nur das beansprucht, was für die Arbeiten und für das Aufstellen von Containern auf dem Grundstück notwendig ist.“ Der bereits vorhandene Bauzaun vor der Gebäuderuine markiert die Grenze.

Was im Übrigen zur guten Nachricht Nummer drei führt: Auch der jetzige Bauzaun ist nicht das letzte Wort in Sachen Abgrenzung. Sobald dies möglich ist, soll er zurückgenommen werden – und dann auch der Seitenstreifen für das Abstellen von Pkw wieder zur Verfügung stehen.

Weil aller guten Dinge in diesem Fall nicht bloß drei, sondern vier sind: Während der Abrissarbeiten bleibt ebenso der Zugang zu den Gleisen frei. Zugreisende werden nicht eingeschränkt. „Es kann im Zuge des Abrisses höchstens mal geschehen, dass wir ganz kurz einen Teilbereich abschirmen und den Zugang zu den Gleisen unterbrechen müssen“, sagt Architekt Lürwer. Ein solches No-go wird dann aber nur ganz kurz gelten. Sozusagen den kleinstmöglichen Bruchteil einer geringen Zugverspätung. Was, wenn es dazu überhaupt kommen sollte, im Grunde genommen sogar eine fünfte gute Nachricht ist.


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