20
Mo, Mai

Kommt Kunstrasenplatz schon im Sommer?

Hand in Hand für den neuen Kunstrasenplatz: Norbert Steggemann (Fachdienst Bauleitplanung der Stadt Ibbenbüren), Hubert Hüls (Zweiter Vorsitzender DJK Arminia), Franz-Josef Bronswick (Erster Vorsitzender DJK Arminia), Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und Wolfgang Stalljohann (Fachdienst Liegenschaften der Stadt Ibbenbüren) (v.l.). Foto: Stadt Ibbenbüren / André Elshoff

Ibbenbüren

Ibbenbüren. Franz-Josef Bronswick spricht von einem Glücksfall: „Der neue Platz bietet uns Möglichkeiten, die wir lange nicht hatten.“ Der neue Platz, damit meint der Erste Vorsitzende der DJK Arminia Ibbenbüren den Kunstrasenplatz, den sich sein Verein schon so lange wünscht – und dem nun nicht mehr viel im Wege steht.

Denn: Arminia, die Stadt Ibbenbüren und mehrere Nachbarn haben sich geeinigt. Dieses freudige Ergebnis verkündeten alle Beteiligten jetzt bei einem Pressetermin auf dem Gelände der DJK Arminia.

Worin besteht die Einigung? Um den Kunstrasenplatz, den so genannten Platz 5, an der gewünschten Stelle bauen zu können, haben sich die Stadt Ibbenbüren und ein Nachbar auf einen Grundstückstausch verständigt.
Zudem wird die Stadt als Abgrenzung zwischen neuem Platz und den Nachbarn einen Sichtschutzwall errichten. Dessen Bepflanzung und Pflege wird die DJK Arminia Ibbenbüren übernehmen.

„Für Stadt und Verein: Herzlichen Dank für die Geduld“, richtete Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer bei dem Termin das Wort an die anwesenden Nachbarn und betonte, dass es immer einen intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten gegeben habe. Auch die Nachbarn bedankten sich, insbesondere bei dem Bürgermeister, der „mit seinem persönlichen Einsatz“ den Kompromiss erst ermöglicht habe. Die Gespräche, so die Nachbarn, seien konstruktiv und zielorientiert verlaufen.

Wie geht es jetzt weiter? Der zwischen einem der Nachbarn und der Stadt Ibbenbüren geschlossene Vertrag über den Grundstückstausch wird nun zur Genehmigung zunächst dem Haupt- und Finanzausschuss (Donnerstag, 14. März) und anschließend dem Rat der Stadt Ibbenbüren (Mittwoch, 20. März), jeweils in nichtöffentlicher Sitzung, vorgelegt.

Im öffentlichen Teil der Ratssitzung befinden dessen Mitglieder außerdem über die für den Bau des Kunstrasenplatzes notwendige Änderung des Bebauungsplanes.

„Geht die Änderung durch, werden wir Ende März einen rechtskräftigen Bebauungsplan haben“, blickt Norbert Steggemann von der städtischen Bauleitplanung voraus.

Die DJK Arminia Ibbenbüren hofft, in der sportlichen Sommerpause mit dem Bau des Kunstrasenplatzes beginnen zu können.


Anzeige