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So, Sep

Der Traum vom Fliegen

Auch Sie sind fasziniert vom Fliegen? Wer diese Frage mit „Ja!“ beantwortet, kann den Traum leben – und zwar am Samstag am Flughafen in Eschendorf. Foto: Veranstalter

Rheine

Rheine. Selbst mal Pilot sein im Segelflug-, Ultraleicht- oder Motorflugzeug? Viele haben wohl schon mal über dieses Hobby nachgedacht und sich gefragt „Wie geht das?“. Der Luftsportverein Eschendorf e.V. lädt alle Luftsportinteressierten ein, am Samstag (31. August) von 10 bis 17 Uhr am Flugplatz in Eschendorf, Surenburgstraße 341, in die einzelnen Luftsportarten des Vereins ganz aktiv reinzuschnuppern.

Das komplette Fluglehrerteam und zahlreiche Vereinsmitglieder stehen an diesem Tag allen Interessierten für Fragen rund um die Fliegerei zur Verfügung. Für angemeldete Schnupperflieger finden ab 10 Uhr mehrmals umfangreiche Präsentationen zur Theorie im Unterrichtsraum der Vereinsflugschule statt. Diese Anmeldung können Sie vornehmen unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nach der Theorie bekommt jeder die Möglichkeit, mit den Vereinspiloten die zwei- bis viersitzigen Flugzeuge hautnah in Augenschein zu nehmen. Und dann folgt das, worauf alle gewartet haben, der Höhepunkt des Schnupperlehrgangs: ein zirka 30-minütiger Flug mit einem Fluglehrer, wobei, wenn man möchte, auch der Steuerknüppel selbst in die Hand genommen werden kann. 

Bei der Ausbildung erlernen neue Flugschüler übrigens zunächst während der Herbst- und Wintermonate wichtige Fakten rund um Technik, Aerodynamik, Wetterkunde, Flugnavigation und Luftrecht. Schon im Frühjahr beginnt dann parallel die praktische Ausbildung, also das Fliegen, auf den Vereinsmaschinen (Cessna, Piper, UL). Die Kosten fallen auch nicht gleich in voller Höhe an, sondern verteilen sich über die meist 18 bis 24 Monate der Ausbildung. Die Motor- oder Ultraleicht-Lizenz kann man schon mit 16 Jahren beginnen. Der Start einer Segelflugausbildung ist bereits ab dem 14. Lebensjahr möglich. Beim lautlosen Segelfliegen in einer Gruppe junger Flugschüler liegen die Kosten während der Ausbildung bei zirka 40 Euro pro Monat.

Die Anmeldung für Luftsport­interessierte ist ebenfalls unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Dort werden auch die Fragen rund um den Schnuppertag beantwortet.
Mehr Infos zum Schnuppertag und zum Fliegen im Verein und auch zu Rundflügen, gibt es immer dienstags bis freitags in der Zeit von 13 bis 19 Uhr und an den Wochenenden in der Zeit von 10 bis 19 Uhr auf dem Tower an der Surenburgstraße 341. Wer am Schnuppertag „Pilot für einen Tag“ werden möchte, zahlt als Tagesgebühr ganze 89 Euro. Hierin ist die theoretische und praktische Einweisung sowie der 30-minütige Flug mit Fluglehrer enthalten. Diese Gebühr wird übrigens erstattet, wenn man sich noch in 2019 zur Ausbildung im Verein anmeldet.

Aufgrund des starken Interesses kann nur teilnehmen, wer sich per E-Mail angemeldet und gezahlt hat. Die ältesten Flugschüler des Vereins sind kurz vor der Rente. Weitere Infos zur Fliegerei und zum Verein gibt es auch online auf der Seite www.edxe.de.

Jubiläum: Tag der offenen Tür

Am Sonntag (1. SeptemberI) von 10 bis 18 Uhr öffnet der Flugplatz Rheine-Eschendorf dann seine Tore und lädt herzlich zum Tag der offenen Tür ein. „Wir feiern gemeinsam mit allen Fliegern und Nicht-Fliegern unser 65. Jubiläum“, so Erich Wissing, 1. Vorsitzender des Luftsportvereins Rheine-Eschendorf. Neben zeitgemäßen Segelflugzeugen, Motor- und Ultraleichtflugzeugen werden auch seltene Oldtimer vor Ort zu bestaunen sein. Und zwar Oldtimer der Lüfte sowie zahlreiche nostalgische Kisten auf vier Rädern. Die Oldtimerfreunde aus Salzbergen und Bentheim haben als Ziel ihrer Sonntagsausfahrt nämlich den Flugplatz in Rheine-Eschendorf anvisiert. Es werden Rundflüge im Segelflugzeug sowie Ultraleicht- und Motorflugzeug zu besonders günstigen Konditionen angeboten. Für anfliegende Piloten entfällt an diesem Tag die Landegebühr.

Erster Segelflug in Eschendorf. Foto: privat


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