Mathias Krümpel zu Gast im Alfonsushaus

Der CDU-Landratskandidat Mathias Krümpel (l.) und die Kreistagsabgeordnete Simone Berkmann (2.v.l.) informierten sich im Gespräch mit Caritas-Vorstand Dieter Fühner (Mitte), Mitarbeiterinnen des Alfonsushauses und einem der Mieter des Service-Wohnens über die Arbeit der Caritas Rheine für ältere Menschen. Foto: Caritas Rheine

Rheine

Rheine (cpr). Über die Arbeit im Alfonsushaus der Caritas Rheine mit den Bereichen Tagespflege für Menschen mit demenziellen erkrankten Menschen und dem Service-Wohnen für Senioren informierte sich CDU-Landratskandidat Mathias Krümpel gemeinsam mit Kreistagsmitglied Simone Berkmann.

Im Gespräch mit Caritas-Vorstand Dieter Fühner, der Leiterin der Tagespflege, Cindy Robben, der Betreuungskraft für das Service Wohnen, Bernadette Robin, sowie dem Mieter Josef Reeker bekamen die Besucher einen Einblick in die Arbeit mit demenzerkrankten Menschen und in das Wohnangebot für Senioren.

„Die Tagespflege für Menschen mit Demenz schafft Entlastung und Freiräume für pflegende Angehörige und eine spezifische Förderung der verbliebenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der dementiell Erkrankten“, erklärte Dieter Fühner. „Vielfach wollen Angehörige die Pflege und Betreuung ihrer demenzkranken Angehörigen selbst übernehmen und gemeinsam mit ihnen im eigenen Zuhause bleiben. Aber die Aufgabe, täglich 24 Stunden Ansprechpartner, Pfleger, Betreuer, Aufsichtsperson zu sein, ist für pflegende Angehörige eine ungeheuer große Aufgabe“, erklärte Cindy Robben. Wie auch die Zahl der demenzerkrankten Menschen steige, so nehme auch die Nachfrage nach Angeboten in der Tagespflege zu. „Dieses auch gerade in den letzten Wochen, wo auf Grund der Corona-Situationen einige andere Angebote eingeschränkt waren oder weggefallen sind.“

Mit den Angeboten des Service-Wohnens engagiert sich die Caritas Rheine bei der Schaffung von mehr senio­rengerechtem Wohnraum. Wie am Marienstift in Rheine und an der Alten Seilerei in Neuenkirchen ist auch am Alfonsushaus ein Wohnangebot für ältere Menschen entstanden.

„Das Service-Wohnen verbindet den Komfort und die Annehmlichkeiten einer modernen Mietwohnung mit den Anforderungen an ein barrierefreies und seniorengerechtes Wohnkonzept, ergänzt um bedarfsgerechte Betreuungs- und Serviceleistungen“, erläuterte Bernadette Robin, Betreuungskraft für das Service-Wohnen am Alfonsushaus. Mieter Josef Reeker hob den guten Nachbarschaftsgedanken hervor: „Neben gemeinsamen Treffen und Aktionen gibt es innerhalb der Nachbarschaft gute Kontakte und viel Hilfsbereitschaft.“

Mathias Krümpel unterstrich die Wichtigkeit des Angebotes vor dem Hintergrund einer möglichen Vereinsamung. „Hier sind Gemeinschaft und Kontakte die bes­ten Rezepte“, so Krümpel.


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