Helfer in der Not

Minister Herbert Reul mit den beiden Malteser-Vertreternn der Malteser aus dem Rheinland beim Start der #EngagierFuerNRW Kampange. Foto: Malteser

Rheine

Rheine. Chemieunfall, Großbrand, Hochwasser, Schneechaos oder Jahrhundertsturm: Wenn der Tag X eintritt, braucht es viele und vor allem fachkundige Hände, um Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden. Es ist der Moment, in dem in Nordrhein-Westfalen die Katastrophenschützer der sieben beteiligten Organisationen zum Einsatz kommen.

Die Wichtigkeit des Einsatzes der zumeist ehrenamtlichen Helfer würdigte in Düsseldorf NRW-Innenminister Herbert Reul. Zum Auftakt einer neuen, landesweiten Imagekampagne, die die Leistung der Freiwilligen anerkennen und neue Mitstreiter gewinnen soll, präsentierte er das erste Kampagnenmotiv: Unter dem Claim „Wer kommt, wenn nichts mehr geht? Die Katastrophenschützer.“ blicken Ehrenamtliche in Einsatzmontur dem Betrachter direkt ins Gesicht. Rund 1.600 dieser Plakate werben ab sofort landesweit in 350 Kommunen für das Ehrenamt im Katastrophenschutz. „Die Plakate sind auch ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen“, betonte Reul. „Hier sehen wir keine Models oder Schauspieler, sondern Einsatzkräfte aus dem echten Leben.“

„Wir sind froh, dass der Katastrophenschutz auf diese Weise ein Gesicht erhält“, freute sich Dennis Steinigeweg, Kampangenbotschafter und Pressesprecher der Malteser in Rheine, über diese Form der Aufmerksamkeit. Denn bei aller Faszination, die das Helfen in Gemeinschaft auf die Ehrenamtlichen ausübt – die Wertschätzung ist ein wichtiger Faktor, um die Helfer weiterhin zu motivieren und neue Mitglieder für die wichtige Aufgabe zu gewinnen. „Für uns als ehrenamtlich im katastrophenschutz NRW aktive Helfer ist diese Aktion eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, so Steinigeweg.

Auf den Plakaten stehen ehrenamtliche Katastrophenschützer aus je einer der sieben Organisationen als Team zusammen. „Wir machen uns gemeinsam für den Katastrophenschutz stark“, so sein Kollege Philipp Krüssel, der sich ebenfalls als Kamangenbitschafter engagiert, dazu.

Minister Reul: „Ohne die rund 100.000 Ehrenamtlichen sähe der Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen ganz anders aus. Wie unerlässlich diese Menschen für unser Gemeinwohl sind, hat uns die Corona-Pandemie eindringlich vor Augen geführt. Auch der Klimawandel und extreme Wetterereignisse zeigen, dass Katastrophenschutz wichtiger denn je ist. Ohne Freiwillige geht es nicht!“


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