Rheine zur NS-Zeit

Das Foto zeigt die Bücherverbrennung auf dem Marktplatz in Rheine, die am 24. Juni 1933 stattfand.Foto: VHS

Rheine

Rheine. Am Mittwoch (17. November) um 19.30 Uhr lädt die VHS zu einem Vortrag zum Thema „Rheine im Nationalsozialismus“ ein. 

Dabei stellt Hermann Gottlieb Spuren des Nationalsozialismus‘ in Rheine vor. Über 75 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges wird über Orte, Ereignisse und Personen aus dieser Zeit berichtet. Auf das Schicksal von Opfern und Tätern sowie auf die politische Situation in Rheine nach dem Machtwechsel wird eingegangen.

Das Langemarck-Denkmal am Gymnasium Dionysianum, das ehemalige HJ-Heim an der Ems und das Silo an der Mühlenstraße sind in den 30er Jahren errichtet worden und noch heute zu sehen. Mit einem Gedenkstein an der Kreuzung Salzbergener Straße / Neuenkirchener Straße wird an die am 9. November 1938 zerstörte Synagoge der jüdischen Gemeinde in Rheine erinnert. Zur Sprache kommt sicher auch, wie man sich nach dieser Zeit mit dem Gedenken und Erinnern in Rheine beschäftigt hat und noch beschäftigt. Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Es ist zu beachten, dass die Veranstaltung gemäß der 3G-Regel durchgeführt wird. Eine Anmeldung unter 05971 / 939124 ist erforderlich.


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