Flüchtlingen helfen

Am zweiten Markt der Möglichkeiten nahmen nochmals rund 40 Interessierte teil. Foto: Stadtpressestelle

Rheine

Rheine. Nach wie vor ungebrochen ist die Bereitschaft der Rheiner Bevölkerung, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge in Rheine zu engagieren.

 

Nochmals über 40 interessierte Bürger begrüßten Siegmar Schridde von der Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine und Martina Sendtko von der städtischen Fachstelle Migration zu einem weiteren „Markt der Möglichkeiten“.

Informiert wurde über Bereiche, in denen sich Bürger je nach Zeitbudget und Interesse für die zugewanderten Menschen in Rheine engagieren können. Bereits zum ers­ten Markt der Möglichkeiten waren über 200 Interessierte erschienen. Die Engagementmöglichkeiten reichen von der Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache über Angebote der oder die Begleitung im Alltag, um das Einleben zu erleichtern.

Einen Einblick in die Arbeit der Fachstelle Migration bekamen die Zuhörer von Martina Sendtko. Sie schilderte, wie Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Rheine von den Mitarbeiterinnen der Fachstelle Migration betreut werden. Ergänzend zur Arbeit der hauptamtlichen Sozialarbeiterinnen sei ehrenamtliches Engagement unverzichtbar. Auch für die Fachstelle Migration gehöre bürgerschaftliches Engagement seit vielen Jahren zum Arbeitsalltag. Angesichts der inzwischen über 600 in Rheine lebenden Flüchtlinge (Anmerkung: zuzüglich der vorrübergehend in der Notunterkunft Damloup-Kaserne lebenden Menschen) seien Ehrenamtliche, die sich etwa als Paten und Alltagshelfer für Einzelpersonen engagierten, sehr wichtig. Siegmar Schridde gab dann einen Überblick darüber, welche Vereine, Initiativen und Kirchengemeinden neben der Fachstelle Migration spezielle Angebote für Flüchtlinge organsiert haben. Interessierte können direkt mit den Organisationen Kontakt aufnehmen oder sich bei der Stabsstelle Bürgerengagement melden.

Eine Übersicht aller Organisationen ist auf www.rheine.de  abrufbar. Mehr Infos gibt es auch unter 05971 / 939-273oder -686 sowie per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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