Freundschaftsturnier mit Flüchtlingen

Stellvertretender Bürgermeister Udo Bonk übernahm die Siegerehrung beim Ahmadiyya-Badminton-Turnier mit Flüchtlingen aus Rheine. Foto: privat

Rheine

Rheine. „Sport fördert Integration“ – unter diesem Motto luden der ETuS Rheine 1928 e.V. und die Badminton-Gruppe der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde Rheine-Steinfurt zu einem Freundschaftsturnier mit hier lebenden Flüchtlingen ein.

 

Als Ehrengast unterstützte der stellvertretende Bürgermeister Udo Bonk „die gute Idee“. Der Abschlussempfang mit einem gemeinsamen Essen fand auf Einladung der Ahmadiyya-Gemeinde und mit Unterstützung des Arbeitskreises „Willkommenskultur“ der Pfarrei St. Antonius im Basilika-Forum an der Osnabrücker Straße statt.

Im Namen des Ahmadiyya-Teams begrüßte Qamar Ahmad die Mannschaften. Ziel des Turniers sei es, einen Beitrag zur Förderung des guten Miteinanders und des friedlichen Zusammenlebens zu leisten. Der gemeinsame Sport lehre, Toleranz und Respekt zu üben. Ahmad gab auch einen Einblick in die friedliche islamische Gemeinde Ahmadiyya und machte deutlich, dass Jihadisten und Fundamentalisten die friedliche Religion des Islam‘ für Machtzwecke und Kriege missbrauchen. „Das hat absolut nichts mit unserer Religion zu tun!“, so der Sportwart der Majlis Ansarullah Ahmadiyya, der eigens aus Frankfurt am Main angereist war.

Die Ahmadiyya ist eine weltweite Reformgemeinschaft des Islam, die dem Frieden und der Toleranz verpflichtet ist. Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde engagieren sich gesellschaftlich und führen Aktionen wie Blutspenden, Wohltätigkeitsläufe, Baumpflanzungen oder interreligiöse Dialoge durch. Stellvertretender Bürgermeister Udo Bonk lobte in seiner Rede die Ahmadiyya-Gemeinde für das „Integrationsturnier“ in Rheine. „Sport verbindet und fördert das Miteinander. Es ist begrüßenswert, dass so viele Badmintonspieler verschiedener Herkunft hier für die Integration spielen!“ Das Ergebnis der schönen und fairen Spiele war denn auch den Mannschaften eigentlich egal. Trotzdem spielten alle sehr fair und auf einem guten Niveau miteinander.


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