Rheine. Zwei neue Vereine haben sich in Rheine gebildet:
Der Stadtteilbeirat Mesum hat die Koordination der Aktivitäten von und mit Flüchtlingen in seinem Stadtteil übernommen, der Caritasverband, die Kirche und zahlreiche etablierte ehrenamtliche Initiativen engagieren sich neben ihrem Kerngeschäft jetzt ebenfalls in der Flüchtlingshilfe.
Auch verschiedene Beratungsstellen haben ihre Angebote erweitert. Es fanden sich jetzt 25 Einrichtungen im Rathaus ein, um unter Moderation der Stabsstelle Bürgerengagement den Mehrwert einer Zusammenarbeit auszuloten. Die Stabsstelle Bürgerengagement koordiniert aktuell alle ehrenamtlichen Aktivitäten zugunsten der Flüchtlinge in Rheine.
Nach dem ersten Austausch wurde der Markt der Möglichkeiten reflektiert. Insgesamt haben sich 150 interessierte Bürger bei den ausstellenden Initiativen, Vereinen und Einrichtungen für konkrete Tätigkeiten registrieren lassen.
Ein konkreter Wunsch der Ehrenamtler soll nun schnell umgesetzt werden. Über einen Newsletter, den die Stabsstelle Bürgerengagement einrichten wird, wird es einen schnellen und unbürokratischen Austausch zu aktuellen Fragen geben. Ein weiteres Treffen wird dann im Februar 2016 stattfinden, um den Austausch zu intensivieren und gemeinsamen Projekte zu diskutieren. „Wir dürfen bei all den wirklich sehr positiven Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe nicht vergessen, dass es auch noch viele andere Bedürftige in Rheine gibt, die Hilfe und Unterstützung brauchen“, appellierte Bärbel Pätzold vom Caritas Sozialbüro abschließend. Sie sprach damit aus, was alle Hilfsorganisationen bewegt.
Zum Abschluss dankte die Fachstelle Migration der Stadt Rheine ausdrücklich allen ehrenamtlichen Initiativen und den vielen engagierten Einzelpersonen für ihren bisherigen Einsatz, der für eine positive Willkommenskultur in Rheine gesorgt hat und auch weiterhin notwendig sein wird. Der Dank wurde mit dem Wunsch verbunden, die Aktivitäten immer mit der Fachstelle abzustimmen. So könne eine bedarfsgerechte und individuelle Hilfe organisiert werden.
Mehr Infos gibt es bei der Fachstelle Migration unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und 05971 / 939390 sowie bei der Stabsstelle Bürgerengagement unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter 05971 / 939273.
