Flüchtlingsmanagement

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Rheine

Rheine. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann richtet mit sofortiger Wirkung eine Koordinierungsstelle fürs das Flüchtlingsmanagement im Rheiner Rathaus ein.

 

„Flüchtlinge menschenwürdig und sicher unterzubringen, ist unser aller Verpflichtung“, sagte der Bürgermeister in seiner Rede zur Einbringung des Haushaltsplanes für das Jahr 2016. Dies für die bis Ende 2016 erwarteten 1.500 bis 2.000 Flüchtlinge in Rheine zu organisieren, stellt jedoch eine enorme Herausforderung dar. Mit der Einrichtung der Koordinierungsstelle löst der Bürgermeister nunmehr sein Versprechen für eine zentrale Ansprechperson in der Verwaltung ein, die das Thema künftig bereichsübergreifend koordinieren wird. Mit dieser Funktion wird Stadtpressesprecherin Wiebke Gehrke beauftragt. „Aufgrund ihres aktuellen Arbeitsbereichs ist Wiebke Gehrke mit Strukturen und Arbeitsabläufen innerhalb des Hauses bestens vertraut und auch bisher schon eng in das Thema eingebunden“, erläuterte Lüttmann seine Entscheidung. Verzichten wird der Verwaltungschef zugunsten der Koordinierungsstelle auf Aufgaben, die Gehrke bisher als persönliche Referentin für seine Amtsvorgängerin Dr. Kordfelder wahrgenommen hat. Damit steht er zu seiner Zusage, keine zusätzlichen personellen Ressourcen im Bereich des Flüchtlingsmanagements einzusetzen.

Ziel der neuen Bündelungsfunktion ist, Abstimmungsprozesse innerhalb der Verwaltung zu organisieren und Informationen für Verwaltung und die Öffentlichkeit aufzubereiten. „Unsere Fachleute sind jeweils Spezialisten in ihrem Aufgabengebiet – etwa die Sozialarbeiterinnen bei der Betreuung der Flüchtlinge, die Kollegen des Fachbereichs Planen und Bauen für die Schaffung von Wohnraum oder die Stabsstelle Bürgerengagement für die Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingsarbeit“, so Gehrke. Eine Koordinierung soll nun zusätzlich Transparenz schaffen und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachdisziplinen erleichtern. Zudem soll regelmäßig eine Information der Bürgerschaft erfolgen. „Die Integration der zugewanderten Menschen wird in den kommenden Jahren unsere Aufgabe bleiben. Den Weg dahin können wir nur gemeinsam mit den Bürgern gestalten“, erläuterte Gehrke, die in ihrer Funktion auch Ansprechpartnerin für Anregungen der Bürger sein will. Sie erreichen sie unter 05971 / 939222 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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