10.000 Euro für caritative Arbeit

Maria Waltermann vom Fachdienst Gemeindecaritas (l.) und Caritas-Vorstand Dieter Fühner (2.v.l.) sowie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Caritas-Suppenküche freuten sich über die Spende der Firma und Familie Bolte, vertreten durch Karin Bolte (r.). Foto: Caritas

Rheine

Rheine. Seit vielen Jahren gehören die Familie sowie die Firma Bolte zu den verlässlichen Begleitern der Caritas-Arbeit vor Ort.

 

Auch 2015 spendeten die Rheiner Firma für Sanitär, Heizung und Klima sowie die Familie vertreten durch Karin Bolte einen stolzen Betrag zugunsten sozialer Projekte in Rheine.

Zusammen werden 10.000 Euro für das JoB-Projekt der Caritas-Kinderheim-Gesellschaft (5.000 Euro) sowie für die Suppenküche (3.500 Euro) und die Stadtranderholung (1.500 Euro) des Caritasverbandes Rheine zur Verfügung gestellt. „Uns ist es wichtig, ganz konkret sozia­le Arbeit in Rheine zu unterstützen“, betonte Karin Bolte bei der Spendenübergabe an die Caritas. Dieter Fühner, Vorstand des Caritasverbandes Rheine, dankte der Familie und Firma Bolte für diese Unterstützung. „Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die mit ihrer langjährigen Spendenbereitschaft ein Zeichen der Verbundenheit zu der Caritas Rheine und zu den Menschen, die die Hilfe der Caritas benötigen, setzen“, sagte Fühner.

Im JoB-Projekt soll der „Saftladen“ von der Spende profitieren. Diese Maßnahme richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren. Diese Menschen, die durch das Caritas Kinder- und Jugendheim gefördert und aktuell nicht beschult oder ausgebildet werden, besuchen werktäglich vormittags das niederschwellige arbeitspädagogische Angebot. Über einen befreundeten Landwirt, der selbst Saft aus hofeigenen Äpfeln produziert, kam die zündende Idee für den „Saftladen“. Kurzerhand wurde in eine Apfelpressanlage investiert, die ihren Standort an der Sprickmannstraße 80 fand. Das Angebot soll nun weiter ausgebaut werden.

Mit der Suppenküche haben die Caritas Rheine und die Kirchengemeinden ein menschennahes Hilfsangebot geschaffen, das vorwiegend wohnungslosen, vereinsam­ten und bedürftigen Menschen die Möglichkeit gibt, einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu erhalten. Gleichzeitig sollen diese Menschen auch eine Anlaufstelle haben, wo sie sich für zwei Stunden täglich aufgehoben fühlen. Ohne große Fragen bekommt jeder der täglich rund 25 bis 30 bedürftigen Besucher für 1,50 Euro von den rund 30 Ehrenamtlichen eine warme Mahlzeit serviert.

Die Stadtranderholung ist ein 14-tägiges Ferienangebot für Grundschulkinder in den Sommerferien. Diese Ferienfreizeit in Bentlage ist vorrangig für Kinder aus benachteiligten Familien und erstmals auch aus Flüchtlingsfamilien, die sich keinen Urlaubsaufenthalt leisten können, sowie für Kinder, deren Eltern in den Ferien keinen Urlaub nehmen können, gedacht. In der Stadtranderholung werden rund 120 Kinder von rund 35 ehrenamtlichen Gruppenleitern betreut.


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