Rheine. Kaum ein Land auf der Welt weckt so viele Emotionen und widersprüchliche Empfindungen wie Kuba, der Inselstaat in der Karibik, in dem noch immer Revolutionäre aus der Castro-Ära das Sagen haben.
Jörg Klüter nimmt seine Gäste in einem Bildervortrag am Donnerstag, 10. Oktober, von 19 bis 21.15 Uhr im Auftrag des Jugend- und Familiendienstes e. V. (jfd) auf eine Reise dorthin mit.
Kuba wurde zwar 1959 aus jahrhundertelanger Abhängigkeit von fremden Mächten befreit, aber noch immer herrscht Mangelwirtschaft. Viele Bauern sind auch heute noch mit Ochsengespannen auf ihren Feldern unterwegs, die meisten Menschen sind bettelarm und der Staat steht ständig am Rande der Pleite. Aber: Auch wenn der Alltag für die Kubaner ständig neue Entbehrungen bereithält, so erlebt man doch immer wieder eine geradezu ansteckende Lebensfreude.
Von Santiago de Cuba im Osten geht es nach Havanna im Westen der Insel, zu den Bauern auf den Zuckerrohr- und Tabakplantagen, an die karibischen Strände und in urwaldähnliche Berglandschaften und immer wieder in mittelalterliche Städte aus der Kolonialzeit mit ihrem morbiden Charme.
Der Reisevortrag findet statt im Bildungszentrum Bürgerhof Schotthock am Lingener Damm 137. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Die notwendige Anmeldung nimmt der jfd unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die Webseite www.jfd-rheine.de entgegen. Weitere Infos gibt es unter der Rufnummer 05971 / 91448-188.
