Rheine. Das Projekt SaM „Schülerinnen als Multiplikatoren“ feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen! Seit drei Jahrzehnten engagieren sich Jugendliche im Rahmen dieser zweijährigen Ausbildung ab der achten Klasse für Themen wie Mobbing, Sucht, Sexualität und Gewaltprävention.
Über die Jahre hat sich das Projekt weiterentwickelt, geblieben ist aber der starke Zusammenhalt und das Engagement vieler junger Menschen.
Am Samstag, 11. Oktober ab 16.30 Uhr, findet aus diesem Anlass ein großes Jubiläumsfest in der Mitte 51, Mittelstraße 51 statt. Eingeladen sind alle, die aktuell SaM sind oder es einmal waren, egal, ob die Ausbildung gerade läuft oder schon viele Jahre zurückliegt.
Geplant ist ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Raum für Erinnerungen, Begegnungen und Austausch. Wer sich gerne einbringen oder einen Beitrag leisten möchte, ist herzlich eingeladen, sich vorab bei den Organisatoren zu melden. Da einige der postalischen Einladungen nicht zugestellt werden konnten, bittet das SaM-Team darum, den Termin weiterzusagen und möglichst viele Ehemalige zu erreichen.
Die Anmeldung erfolgt über den unten stehenden QR-Code oder den Link www.rheine.de/sam-jubilaeum . Die Anmeldung ist noch bis Sonntag, 20. August möglich.
Das SaM-Team freut sich auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. Für Fragen steht die Mail-Adresse diana.möDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder die Nummer 05971 / 939-512 zur Verfügung.
SaMs unterstützen bei der Präventionsarbeit
Dabei werden sie innerhalb von zwei Jahren in Themenbereichen wie Sucht und Drogen, Gewalt und Mobbing sowie Sexualität durch die Drogenberatungsstelle, dem Kinderschutzbund, dem Jugendzentrum Jakobi und der Stadt Rheine geschult.
Durch das erworbene Wissen sind sie eine große Unterstützung bei der Präventionsarbeit an den eigenen Schulen. Dies kommt insbesondere durch eigene Projekte, bei denen Wissen geteilt und Aufklärung betrieben wird, zur Geltung.
Schülerinnen als Multiplikatoren
Die Schulung umfasste zentrale Themen wie sexualpädagogisches Basiswissen, die psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, den professionellen Umgang mit Gesprächen rund um Körper und Sexualität, die Anerkennung von Vielfalt als Normalität sowie den Umgang mit Grenzverletzungen und Übergriffen.
Ein besonderer Fokus lag auf der Prävention von sexualisierter Gewalt. Das Ziel des innovativen Schulungsformats ist es, möglichst viele Mitarbeitende des Trägers als Multiplikatoren auszubilden. So wird sichergestellt, dass das erlangte Wissen nachhaltig in den beruflichen Alltag einfließt und die Teilnehmenden ihre Kollegen regelmäßig thematisch briefen und unterstützen können.
