Die Wut ist weiblich

Auf dem Foto: (v.l.) Jana Bida von der Frauenberatungsstelle der Diakonie West, Sonja Westhoff und Gaby Beckmann vom Team Gleichstellung und Birgitta Bolte von der Buchhandlung Glückskiste. Foto: privat

Rheine

Rheine. Wut ist ein kraftvolles Gefühl, sie setzt Grenzen, schützt und stärkt. Doch gerade Frauen wurde dieses Gefühl oft aberzogen. Die Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ der Fotografin Rosa Engel macht sichtbar, warum weibliche Wut wichtig ist – als Signal, als Schutz und als Energiequelle.

Seit dem 18. und noch bis zum 29. November zeigen die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine, die Frauenberatungsstelle Rheine und die Buchhandlung Glückskiste das eindrucksvolle Projekt im neuen Galerieraum der Buchhandlung. Zu sehen sind während der Öffnungszeiten der Buchhandlung 18 Fotografien, sechs Impulstexte sowie QR-Codes mit weiterführenden Informationen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung findet bewusst rund um den Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November statt. „Frauen erleben auch heute noch täglich Grenzüberschreitungen“, so die Initiatorinnen Jana Bida und Gaby Beckmann.

„Wut zuzulassen und sichtbar zu machen, ist ein wichtiger Schritt zu Selbstschutz und Stärke.“ Buchhändlerin Birgitta Bolte unterstützt das Projekt gern: „Kunst und Literatur können gesellschaftliche Themen sichtbar machen. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Austausch möglich ist.“

Für Gespräche stehen Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle am Montag, 24. November von 14 bis 15.30 Uhr im Galerieraum zur Verfügung.


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