Bunker in Rheine

Bis Kriegsende entstanden im Deutschen Reich etwa 6.000 Luftschutzbunker. Foto: T. Weber

Rheine

Rheine. Verlassene Orte, vergessene Bauwerke, stille Zeugen der Vergangenheit – so wirken heute viele Bunkeranlagen. Am Freitag, 5. Dezember lädt Gästeführer Martin Forstmann in Zusammenarbeit mit dem Verein „Rheine, Tourismus, Veranstaltungen“ (RTV) um 14 Uhr zu einer spannenden Führung ein, die sich ganz dem Thema Bunker in Rheine widmet.

Rund 50 Schutzräume waren einst im Stadtgebiet verzeichnet. 2007 beschloss die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern, den zivilen Bevölkerungsschutz in diesen Anlagen einzustellen. Kaum jemand konnte sich damals vorstellen, dass solche Schutzräume jemals wieder von Bedeutung sein könnten. Viele der einst massiven Bauwerke sind inzwischen verschwunden, überbaut oder nur noch mit geschultem Blick zu erkennen. Dennoch existieren im Stadtbild bis heute erstaunlich viele Relikte – man muss nur wissen, wo man suchen muss.

Martin Forstmann, stellvertretender Leiter der Technischen Betriebe Rheine, verbindet Begeisterung für Technik mit großem Interesse an der Geschichte seiner Heimatstadt. Diese Kombination macht ihn zum idealen Gästeführer zu einem Thema, welches historische Fakten mit dem Besuch in einem Bunker verknüpft.

Zum Auftakt präsentiert Martin Forstmann eine anschauliche Einführung mit interessanten Hintergrundinformationen und zahlreichen Abbildungen. Im Anschluss führt er die Teilnehmer in einen der wenigen noch erhaltenen, größeren Bunker – ein Erlebnis, das Geschichte unmittelbar spürbar macht.

Die Teilnehmer werden gebeten, robuste Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Die engen Räume lassen nur eine kleine Gruppe zu. Aus diesem Grunde ist eine Anmeldung zwingend notwendig und kann telefonisch unter 05971 / 800650 oder per Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beim RTV erfolgen. Die Teilnahmegebühr liegt bei 7 Euro pro Person.


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