War die Gebietsreform demokratisch?

Das Foto zeigt eine Anhörung der Landeskommission für die Gebietsreform bei einer Kreistagssitzung in Tecklenburg im Jahr 1972. Foto: Kreis Steinfurt

Rheine

Kreis Steinfurt/Rheine. Das Jubiläumsjahr „50 Jahre Kreis Steinfurt“ neigt sich dem Ende zu – doch zum Jahresausklang lädt das Kreisarchiv Steinfurt noch einmal zu einer besonderen Veranstaltung ein. Unter dem Motto „Gebietsreform 1975: Demokratie von oben?“ richtet das Kreisarchiv am Donnerstag, 11. Dezember, ab 17.30 Uhr im Salzsiedehaus in Rheine, Salinenstraße 105, ein Erzählcafé aus. Die Begrüßung übernimmt Landrat Dr. Martin Sommer. 

Das Format setzt auf Partizipation und den Austausch mit den Teilnehmenden. Zwar wird es ein Podium mit Experten geben, die eigene Erfahrungen einbringen und Fragen beantworten, doch im Mittelpunkt steht der Dialog. Das Publikum wird frühzeitig in die Diskussion einbezogen. Alle Teilnehmenden können ihre eigenen Perspektiven auf die Gebietsreform teilen und miteinander diskutieren.

Das Podium besteht aus Zeitzeugen der Kommunalen Neugliederung aus den Altkreisen Steinfurt, Tecklenburg und Münster sowie der Stadt Rheine.
„Wir möchten möglichst viele Blickwinkel auf die Gebietsreform einfangen“, sagt Kreisarchivar und Veranstalter Jannik Schröder. „Dabei geht es nicht um ‚wahr‘ oder ‚falsch‘, sondern um die individuelle Wahrnehmung des Prozesses und seiner Auswirkungen.“

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss weiter ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung wird jedoch erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 02551 / 69-1049.


Anzeige