Rheine. „Der Verein Historische Altstadt Rheine (HAR) hat in 2025 eine enorme Breitenwirkung erzielt. 1.500 Besucherinnen und Besucher haben das Haus Münstermauer 27 (MM 27) allein oder im Rahmen einer Führung besucht. Das ist eine Rekordzahl, die wir uns vorher kaum vorstellen konnten“, resümiert der Verein in einer Pressemitteilung.
Beim Rückblick auf das erste volle Jahr nach der Restaurierung und Wiedereröffnung in 2024 schwingt Freude darüber mit, die Stadt Rheine um ein besonderes Denkmal bereichert zu haben, das auf so großes Interesse stößt. Und nun blickt man im Vorstand voller Vorfreude auf das Jahr 2026, das mit der Weddige-Ausstellung erneut einen besonderen Akzent setzen wird.
Niemand sei überrascht, dass die Mehrzahl der MM 27-Interessierten aus Rheine komme. „Dennoch bleibt die große Überraschung in 2025, dass sogar 40 Prozent der Besuche bei den insgesamt 22 Öffnungswochen aus der Umgebung von Rheine und NRW gekommen ist“, sagt Rohlmann weiter. Neben der reinen Präsentation des Traufenhauses für Besucher und Gäste habe vor allem die Kooperation mit dem Falkenhof in Sachen Schulprojekt sehr viel Erfolg – und auch Freude – gebracht. „Dadurch gelingt es uns gemeinsam, das Thema Heimatgeschichte sowie Leben uns Arbeiten früherer Generationen wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken“, resümiert der HAR-Vorsitzende weiter.
Mit einem gewissen Stolz und großer Freude habe der Vorstand auch die Nominierung des historisch-pädagogischen Arbeitskreises, der von Angelika Eilting Angelika Pries und Stefanie Remberg geprägt wird, für den Heimatpreis der Stadt Rheine zur Kenntnis genommen. „Darin zeigt sich doch eine große Wertschätzung eines großen Pensums ehrenamtlicher Arbeit für die Rheiner Heimatgeschichte“, betont Peter Rohlmann.
Besonders freut sich Vorsitzender Peter Rohlmann über die hervorragende Teamarbeit im Vorstand des HAR: „Wir haben viele Professionen für unsere Arbeit gewinnen können. Dadurch sind wir sehr breit aufgestellt“. Allerdings wolle der Verein Historische Altstadt Rheine auch kein Veranstaltungsverein sein. „Wir versuchen, einige wenige Akzente zu setzen, das Haus mit Leben zu füllen und den Menschen näher zu bringen“, erläutert der Vorsitzende weiter. So hat es im abgelaufenen Jahr zwei Lesungen mit Otto Pötter gegeben, ein Stadtgrabenkonzert mit der Gruppe Strauhspier, einen Bildervortrag von Peter Heckhuis, eine Märchenerzählung im historischen Umfeld des Gebäudes sowie die Beteiligung beim Tag des offenen Denkmals und zuletzt am vergangenen Freitag den ersten Piepkuchen-Tag. Im Frühjahr des neuen Jahres wird die Ausstellung „Weddige und die kleinen Leute“ sicher für Publikumsinteresse sorgen. Und das 2. Stadtgrabenkonzert mit dem Sänger und Gitarristen Reidar Jensen ist auch bereits terminiert.
