Rheine. Hochwasser stellt für viele Kommunen eine wachsende Bedrohung dar. Dies wurde in diesem Jahr deutschlandweit erneut durch verheerende Überflutungen deutlich. Der Hochwasservorsorgepreis 2025 wurde ins Leben gerufen, um Kommunen für innovative Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu würdigen.
Die Technischen Betriebe Rheine haben sich mit dem Projekt „Europaviertel am Waldhügel“ beworben und wurden in die Endauswahl aufgenommen. Das Projekt wurde von der Jury für seine innovative Planung und insbesondere die präventive Starkregenvorsorge gelobt.
„Die Endauswahl ist eine große Anerkennung für unser Projekt. Wir sind stolz darauf, dass das Europaviertel als zukunftsweisendes Modell für klimaresiliente Stadtentwicklung gewürdigt wurde“, erklärt Dr. Vennekötter, Leiter der Technischen Betriebe Rheine. Das Europaviertel am Waldhügel versteht sich als modernes, klimaangepasstes Stadtquartier, das auf die Prinzipien der Schwammstadt setzt. Hier wird Regenwasser lokal aufgenommen, gespeichert, verdunstet oder verzögert abgeleitet, um das Quartier gegen Starkregenereignisse und Überschwemmungen zu wappnen. Damit wird nicht nur das städtische Kanalsystem entlastet, sondern auch eine nachhaltige und widerstandsfähige Stadtentwicklung gefördert.
Das Projekt überzeugt durch die Kombination von urbaner Umgestaltung, ökologischer Verantwortung und innovativen Technologien. Es ist ein Beispiel für die zukunftsorientierte Planung in Zeiten des Klimawandels. Obwohl Rheine den ersten Platz nur knapp verfehlte, wird der Hochwasservorsorgepreis als eine bedeutende fachliche Anerkennung des Projekts gewertet. Die Technischen Betriebe Rheine sehen dies als Bestätigung, dass ihre Strategie zur Starkregenvorsorge den richtigen Weg weist.
