Jugendforen werden jetzt ausgewertet

Kinder und Jugendliche konnten in verschiedenen Jugendforen ihre Perspektiven einbringen. Foto: Stadt Rheine

Rheine

Rheine. Nach mehreren Tagen intensiver Gespräche stehen die Jugendforen in Rheine nun im Zeichen der Auswertung. Mehr als 350 Kinder und Jugendliche aus den sieben weiterführenden Schulen haben ihre Perspektiven eingebracht – und dabei klare Erwartungen an ihre Heimatstadt formuliert. 

Organisiert wurden die Jugendforen im Rahmen der Erarbeitung des neuen Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Rheine. Der Förderplan wird alle fünf Jahre fortgeschrieben und legt die inhaltlichen Schwerpunkte und Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit in Rheine fest. Ein zentraler Bestandteil ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

In kurzen Gesprächsformaten durchliefen die Kinder und Jugendlichen 15 thematische Stationen. Dabei ging es unter anderem um Mobbing, Gesundheit, Freizeit, Politik, Engagement und Mitbestimmung. Ziel war es, möglichst viele Perspektiven und Erfahrungen einzubeziehen.

Besonders kreativ wurde es bei der sogenannten „1-Million-Euro-Frage“. Die Kinder und Jugendlichen überlegten, was sie in Rheine verändern würden, wenn ihnen eine Million Euro zur Verfügung stünde. Die Ergebnisse der Jugendforen werden nun ausgewertet und fließen in die Erarbeitung des neuen Kinder- und Jugendförderplans ein. Gleichzeitig sollen die Jugendforen ein weiterer Schritt sein, um Kinder und Jugendliche dauerhaft in Beteiligungsprozesse in Rheine einzubinden. Für die Verantwortlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit steht fest: Die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen sind unverzichtbar, wenn Angebote und Strukturen langfristig bedarfsgerecht gestaltet werden sollen.


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