Rheine. Hundekot auf Gehwegen und Grünflächen ist für viele Menschen in Rheine ein Ärgernis im Alltag. Immer wieder erreichen die Stadt Hinweise aus der Bürgerschaft, die zeigen, wie präsent das Thema ist. Dabei geht es nicht nur um ein unangenehmes Gefühl, sondern auch um ganz konkrete Auswirkungen.
Verschmutzte Wege, Beeinträchtigungen für spielende Kinder und zusätzliche Belastungen für die städtischen Mitarbeitenden, die für Pflege und Reinigung zuständig sind.
Die Stadt Rheine nimmt diese Rückmeldungen ernst und setzt seit Jahren auf eine Kombination aus Infrastruktur, Information und Appell an die Eigenverantwortung. Im Stadtgebiet stehen zahlreiche Hundekotbeutelspender und Abfallbehälter zur Verfügung. Sie bieten eine einfache Möglichkeit, Hinterlassenschaften direkt zu beseitigen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
Gleichzeitig zeigt sich: Eine saubere Stadt kann nur gemeinsam gelingen. Viele Hundehalterinnen und Hundehalter in Rheine gehen bereits verantwortungsvoll mit der Situation um und tragen aktiv dazu bei, das Stadtbild sauber zu halten. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag für ein rücksichtsvolles Miteinander im öffentlichen Raum. Dort, wo Hundekot liegen bleibt oder gefüllte Beutel achtlos abgelegt werden, entsteht jedoch ein vermeidbares Problem. Neben dem sichtbaren Ärgernis sind auch hygienische Aspekte zu berücksichtigen, etwa für Kinder oder für Mitarbeitende, die in Grünanlagen arbeiten.
Die Stadt Rheine wirbt deshalb weiterhin für ein einfaches, aber wirkungsvolles Verhalten: Wer mit seinem Hund unterwegs ist, sollte stets einen Beutel dabeihaben und die Hinterlassenschaften des Tieres konsequent aufnehmen und entsorgen. So lässt sich mit wenig Aufwand ein guter Beitrag für die Lebensqualität in der Stadt leisten.
Sauberkeit im öffentlichen Raum ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis vieler kleiner Beiträge. Rheine lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen – im Großen wie im Kleinen.
